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Geblitzt in Bakum, BAB 1, km 168,875, RF Osnabrück- Bußgeld, Punkte und Fahrverbot vermeiden!

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Die Bußgeldstelle Vechta wirft Ihnen vor, Sie hätten an dieser Stelle den erforderlichen Mindestabstand nicht eingehalten oder die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten?  

Dann folgt dem Anhörungsbogen zeitnah der entsprechende Bußgeldbescheid. Dessen Strafen enthalten neben einem hohen Bußgeld schon bei 21 km/h zuviel einen Punkt und bei 26 km/h kommt ein Monat Fahrverbot hinzu. Auch bei einem nicht eingehaltenen Mindestabstand sind im Extremfall drei Monate Fahrverbot möglich.

Doch soweit muss es nicht kommen. Ein erfahrener Verteidiger kann Ihnen hier das drohende Bußgeld, Punkte oder Fahrverbot ersparen. Der sichere Garant für den Erfolg Ihres Einspruchs sind hier die Schwachpunkte des verwendeten Messgerätes vom Typ VKS3 select.

Bei diesem wird das Verkehrsgeschehen innerhalb einer festgelegten Beobachtungsstrecke von 250 m mittels einer Selektionskamera beobachtet. Diese registriert als "elektronisches Auge" die Über- bzw. Unterschreitung vor Beginn der Messung eingegebener Geschwindigkeits- oder Anstandsgrenzwerte im Verkehrsfluss durch einzelne Fahrzeuge. Dieses geschieht mittels eines elektronischen Rasters anhand einer Weg- Zeit- Berechnung. Registriert die Selektionskamera einen Verdachtsfall löst sie automatisch eine Videoaufnahme aus.

Der von der Brücke als späterem Kamerasstandort einsehbare Bereich muss mindestens 250 m lang sein. Auf der hier sichtbaren Fahrbahnoberfläche werden im Brückennahbereich vier Punkte markiert. Diese heißen "Passpunkte" und bilden ein Viereck. Weiterhin werden zwei "Kontrollpunkte" markiert. Alle sechs Punkte werden mit einem geeichten Längenmessgerät oder einem elektrooptischen Tachymeter vermessen. Ist dieses in den Messunterlagen nicht genauestens dokumentiert, was sehr häufig der Fall ist, kann die Messung keinen Bestand haben.

Die Kamera muss in einer Höhe von mindestens drei Metern fest montiert werden. Durch Erschütterungen, Sogwirkungen oder andere Einflüsse kann diese sich leicht lockern. Schon eine Verschiebung um mehrere Millimeter zur ursprünglichen Einstellung kann die Messung zu Ihren Lasten unzulässig verzerren.

Es ist immer die für den Betroffenen günstigste Position des Fahrzeugs als Grundlage Bußgeldtatbestandes zu wählen. Auch hieran fehlt es häufig.

Ist die gesetzliche vorgeschriebene Eichung des Gerätes abgelaufen (an dieser Messstelle werden nicht immer die Wartungszeiträume eingehalten), ist das Verfahren einzustellen.

Diese und noch viele andere Fehler können bei der Analyse Ihrer Rohmessdaten und Messprotokolle gefunden werden.

Rechtsanwalt Andreas Junge lässt daher  für jeden Messvorgang ein technisches Gutachten erstellen. Dieses benennt die konkret bei Ihrer Messung aufgetretenen Fehler und deren negative Auswirkung auf das Messergebnis. Damit es die Grundlage für Beweisanträge, mit denen die Ungenauigkeit der angegebenen Messwerte nachgewiesen werden kann. 

Das Ergebnis ist ein Freispruch oder die Einstellung des Verfahrens. Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot werden auf keinen Fall erteilt. 

Haben Sie eine Verkehrsrechtsschutzversicherung, entstehen Ihnen keinerlei Verfahrenskosten.

Wichtig: Melden Sie sich frühzeitig bei einem auf das Ordnungswidrigkeitenrecht spezialisierten Rechtsanwalt, am besten schon dann, wenn Ihnen ein Anhörungsbogen der Behörde zugegangen ist. Rechtsanwalt Andreas Junge kennt die Möglichkeiten, Sie bereits in diesem frühen Verfahrensstadium effektiv zu verteidigen.

Rechtsanwalt Junge ist Fachanwalt für Strafrecht und  seit Jahren erfolgreich als Verteidiger in Bußgeldsachen und Verkehrsstrafverfahren tätig. Pro Jahr bearbeitet er bundesweit ca. 1000 Bußgeldverfahren. Er hat damit das Wissen und die Erfahrung, um Sie optimal zu beraten und zu verteidigen. Er hat sein Büro in Berlin und eine Zweigstelle in Cottbus.

Senden Sie Ihre Fragen per mail oder rufen Sie in der Kanzlei von Rechtsanwalt Andreas Junge an. Die anwaltliche Erstberatung ist selbstverständlich kostenfrei.

Eine kurzfristige Kontaktaufnahme ist auch über Handy : 01792346907 möglich. Telegram, TelegrammX, Signal und WhatsApp stehen als Messenger zur Verfügung.




Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsrecht

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