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Geheimsprache Zeugnis

Rechtstipp vom 14.05.2009
(10)
Rechtstipp vom 14.05.2009
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Warum heißt es wohl Geheimsprache? Ja, genau, damit nicht jeder sofort darauf kommt.

Es kann also einfach nur ein einzelner Punkt, eine zu große Unterschrift, eine merkwürdige Betonung sein, welche den potentiellen Chef aufhören lässt.

Greift der neue Chef wegen dieses einen Punktes zum Telefon und ruft er beim alten Chef an, so können Sie davon ausgehen, dass die Geheimsprache ihr Ziel erreicht hat.

Selbst wenn der potentiell neue Chef dann nichts sagt, sondern sich  nur komisch räuspert, eine etwas zu lange Sprechpause mach,  oder Dinge etwas merkwürdig betont, dann hat der alte Chef sein Ziel erreicht.

Deshalb ist es unbedingt erforderlich, peinlich genau auf das Zeugnis und dessen Abfassung zu achten.

Tausende von Bewerbern hören nichts mehr von ihren Bewerbungen, weil mit dem Zeugnis etwas nicht stimmt. Nur, - sie wissen es nicht. Sie wundern sich, warum sie keinen Vorstellungstermin erhalten.

Übrigens: Mitglieder von Faire Arbeitswelt e.V. haben Anspruch auf kostenfreie Überprüfung ihres Arbeitszeugnisses durch die angeschlossenen Rechtsanwälte. Siehe: www.Faire-Arbeitswelt.de

Und zum Schluss: Der Anspruch auf Korrektur des Zeugnisses entfällt nicht etwas dadurch, dass die Sache schon etwas länger her ist. Also einfach mal nachschauen.

Rechtsanwalt Borth

www.DieOnlineKanzlei.de

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aus dem Rechtsgebiet Arbeitsrecht

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