Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Hanjin Reederei im Insolvenzverfahren – die Auswirkungen auf dem Schifffahrtsmarkt?

(2)

Eine der weltweit führenden Reedereien, die südkoreanische Hanjin Shipping Co., Ltd., ist seit Ende August insolvent. Seither liegen zahlreiche Schiffe der Gesellschaft an Häfen still oder tummeln sich orientierungslos auf den Weltmeeren. Der Regierung Südkoreas zufolge stünden schon einige Schiffe der Flotte zum Notverkauf bereit. Bislang ist es noch nicht möglich Aussagen über die Auswirkungen der Hanjin-Pleite im Bereich der Schiffsfonds zu treffen, allerdings lässt die Insolvenz eines Weltmarktführers auf eine noch nicht überwundene Krise zurückschließen, die gewissermaßen jeden treffen könnte.

Im Jahr 1945 wurden bereits die ersten Fahrten von Frachtschiffen der Hanjin Gruppe veranlasst. 32 Jahre später wurde die Hanjin Container Lines gegründet. Im Jahr 1988 wurde die – mittlerweile insolvente und der damalig siebtgrößte Schiffskonzern der Welt – Hanjin Shipping Co., Ltd., infolge einer Fusion der Hanjin Container Lines und Korea Shipping Corp., ins Leben gerufen. Das Unternehmen verfügte über etwa 140 Containerschiffe, Massengutfrachter und Tanker. Im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2008 ist die Schifffahrtsbranche auch weiterhin noch stark belastet. Im Glauben an ein steigendes Wachstum wurden deutlich mehr Schiffe erbaut, sodass die Überkapazität der Schiffe und sinkende Nachfrage für finanziell hohe Verluste sorgten. Wirtschaftlich waren nahezu sämtliche Schiffsfonds betroffen und immer noch haben sie mit den Spätfolgen zu kämpfen. Seither haben zahlreiche Schiffsfonds Insolvenz anmelden müssen und unzählige Anleger haben hohe Einbuße ihrer Einlagen, häufig auch den Totalverlust, verzeichnen müssen.

Handlungsmöglichkeiten von Betroffenen

Anlegern droht bei einer Insolvenz des Investments ein hoher finanzieller Verlust bis Totalverlust. Betroffenen wird geraten, rechtzeitig einen Anwalt hinzuzuziehen, der mögliche Schadensersatzansprüche geltend machen könnte. Grundlage der Schadensersatzansprüche könnte eine fehlerhafte Anlageberatung sein. Oftmals wurden Schiffsfonds als sehr sicher und gewinnbringend eingestuft, obwohl diese hohe Risiken für Investitionen bergen.

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da.

Sollten Sie Fragen rund um Schiffsfonds haben oder rechtliche Hilfe benötigen, rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie unseren kostenlosen Rückrufservice

Die Anwaltskanzlei für Anlegerschutz, Bankrecht und Kapitalanlagerecht

Die IVA Rechtsanwalts AG ist eine auf den Anlegerschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei, die bundesweit ausschließlich geschädigte Kapitalanleger vertritt. Aufgrund unserer konsequenten Spezialisierung auf das Kapitalanlagerecht und dadurch, dass wir ausschließlich für geschädigte Kapitalanleger tätig werden, bieten wir Anlegerschutz auf höchstem Niveau.

Für weitere Informationen oder Fragen stehen wir Ihnen auf www.anlegerschutz.agSchiffsfonds gerne zur Verfügung.


Rechtstipp vom 20.09.2016

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Dr. Jan Finke (IVA Rechtsanwalts AG)

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.