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Juicy Fields: Razzia der STA Berlin! Anwaltsinfo

  • 2 Minuten Lesezeit

Bei der Cannabis-Crowdinvesting-Plattform Juicy Fields, bei der nach wie vor zahlreiche Anleger nicht auf ihre Konten zugreifen können und auf eine Rückzahlung ihrer Gelder warten, schreiten die Ermittlungen der Strafbehörden voran:

So hatte die Staatsanwaltschaft Berlin mit Pressemitteilung vom 17.08.2022 mitgeteilt, das sie im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen zwölf mutmaßliche Verantwortliche der Internetplattform "juicyfields.io" am 16.08.2022 Durchsuchungen von deren Wohnungen und von Geschäftsräumen von fünf Firmen an zwei Standorten durchgeführt habe und hierbei auch zahlreiche Unterlagen sichergestellt werden konnten.

Weiter teilt die Staatsanwaltschaft mit, dass durch die Ermittlungen nun geklärt werden soll, ob die erworbenen Pflanzen tatsächlich existierten oder ob möglicherweise Anlegerinnen und Anleger im Rahmen eines sog. "Schneeballsystems" betrogen wurden.

Außerdem führt die Staatsanwaltschaft aus, dass gegen vier Gesellschaften bereits Vermögensarreste über jeweils 2.557.197,97 € vollstreckt worden sind.

Nach Ansicht der Berliner Kanzlei Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte mbB sind das gute Nachrichten für die betroffenen Anleger von Juicy Fields, denn sie zeigen, dass die Ermittlungsbehörden das Verfahren mit dem nötigen Engagement betreiben und hierbei auch schon Durchsuchungen statt gefunden hatten und Unterlagen sicher gestellt worden sind und Vermögensarreste in Millionenhöhe vollstreckt worden sind!

Nach Ansicht von Dr. Späth & Partner sollten betroffene Anleger daher unbedingt ihre Rechte durch eine spezialisierte Anwaltskanzlei vertreten lassen, um schnell und umfassend reagieren zu können.

Es bleibt abzuwarten, ob hier von Staatsanwaltschaften noch Gelder sicher gestellt werden können, auf die Anleger versuchen könnten, im Wege der sog. "Rückgewinnungshilfe" zuzugreifen oder die eventuellen Verantwortlichen "dingfest" gemacht werden können.

Gegen die Verantwortlichen könnten Ansprüche aus § 826 BGB in Betracht kommen, auch diese sollten geprüft und ggf. ausgeschöpft werden.

Auch kann geprüft werden, ob sich Empfängerbanken, an die Gelder überwiesen wurden, wohl teilweise Empfängerbanken in den Niederlanden und auf Zypern, nicht schadensersatzpflichtig gemacht haben könnten, z.B. wegen eventuellen Verstoßes gegen eventuelle Geldwäschevorschriften.

Dabei sollten Anleger von Juicy Fields nach Ansicht von Dr. Späth & Partner zunächst außergerichtlich ihre Möglichkeiten vertreten lassen und später überprüfen, ob Klagen oder "Sammelklagen" sinnvoll sein könnten.

Da "Sammelklagen" in Deutschland ohnehin noch nicht zulässig sind, müsste hier geprüft werden, ob z.B. Sammelklagen gegen eventuelle Verantwortliche im Ausland möglich und sinnvoll sein sollten.

Hierfür ist es aber nach Ansicht von Dr. Späth & Partner sinnvoll, die Interessen der betroffenen Juicy-Fields-Anleger zunächst außergerichtlich zu bündeln, zu prüfen, ob nicht außergerichtlich schon die Chance für die Anleger besteht, ihr Geld oder einen Teil davon zurück zu erhalten und ggf. im 2. Schritt eventuelle Klagen zu prüfen. 


Betroffene Anleger von Juicy Fields haben also zahlreiche juristische Möglichkeiten, um ihren Schaden zu kompensieren, die nach Ansicht von Dr. Späth & Partner genutzt werden sollten. 

Betroffene Anleger von Juicy Fields können sich gerne an Dr. Späth & Partner Rechtsanwälte wenden, die seit dem Jahr 2002, und somit seit über 19 Jahren, schwerpunktmäßig im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig sind.



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