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KTG Energie: Für die Anleger bleibt es bei bescheidener Insolvenzquote

Für die Anleger der insolventen KTG Energie AG bleibt es bei der äußerst bescheidenen Insolvenzquote von 2,94 Prozent. Nachdem die Anleihegläubiger gegen den vorgelegten Insolvenzplan gestimmt hatten, hat das zuständige Amtsgericht Neuruppin am 10. Februar die Entscheidung getroffen und grünes Licht für den Insolvenzplan der KTG Energie AG gegeben.

Das Amtsgericht Neuruppin habe keine Schlechterstellung der Anleihegläubiger durch den Insolvenzplan im Vergleich zu der voraussichtlichen Gläubigerbefriedigung ohne Insolvenzplan erkannt, heißt es in einer Mitteilung der KTG Energie AG. Die Anleihe-Anleger können nun also nur mit einer Insolvenzquote von noch nicht einmal drei Prozent und einer Beteiligung an möglichen künftigen Gewinnen des Unternehmens rechnen. „Für die Anleger ist das überaus enttäuschend und grenzt schon fast an einen Totalverlust des investierten Geldes“, sagt Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi von der Kanzlei Cäsar-Preller in Wiesbaden.

Dennoch müssen sich die Anleger noch nicht mit den finanziellen Verlusten abfinden. „Parallel und völlig unabhängig vom Insolvenzverfahren können weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden, um die Verluste zu minimieren“, so Rechtsanwalt Rosenbusch-Bansi. Dabei kann u.a. geprüft werden, inwieweit auch die ehemaligen Unternehmensverantwortlichen der KTG Agrar bzw. KTG Energie in die Haftung genommen werden können. „Besonders die Emissionsprospekte sollten genau unter die Lupe genommen werden. Sollte hier mit falschen oder unvollständigen Angaben hantiert worden sein, um den Anlegern die Beteiligung schmackhaft zu machen, können hieraus Schadensersatzansprüche aus Prospekthaftung entstanden sein“, erklärt Rechtsanwalt Rosenbusch-Bansi.

Auch mögliche Forderungen gegen die Anlagevermittler bzw. Vermittler dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Zu einer ordnungsgemäßen Anlageberatung gehört auch eine umfassende und verständliche Aufklärung über die bestehenden Risiken der Geldanlage. Rechtsanwalt Rosenbusch-Bansi: „Erfahrungsgemäß wurden in Beratungsgesprächen die Risiken aber häufig gar nicht oder nur völlig unzureichend erwähnt.“ Im Fall einer solchen fehlerhaften Anlageberatung können ebenfalls Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.

Die Kanzlei Cäsar-Preller vertritt bundesweit geschädigte Anleger.

Mehr Informationen: www.anlegerschutz-news.de

Kanzleiprofil:

Seit nunmehr 20 Jahren betreuen wir unsere Mandanten bundesweit in fast allen Rechtsgebieten, wobei wir großen Wert auf den persönlichen Kontakt legen. Nur durch den intensiven Austausch mit dem Mandanten kann ein ergebnisorientiertes Arbeiten stattfinden. Dies ermöglicht die Größe der Kanzlei, die einen umfassenden Service bei gleichzeitiger individueller Betreuung sicherstellt.

Und zwar nicht nur in Wiesbaden, sondern darüber hinaus auch in unseren Sprechstundenorten: Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, München, Bad Harzburg, Puerto de la Cruz (Teneriffa) und Lugano (Schweiz).

Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi

Kanzlei Cäsar-Preller


Rechtstipp vom 17.02.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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            Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi (Rechtsanwaltskanzlei Cäsar-Preller) Rechtsanwalt Sebastian Rosenbusch-Bansi

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