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Unternehmen verkaufen

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1. Unternehmen vorbereiten

Eine Unternehmensnachfolge kann geplant anstehen, sie kann einen aber auch ganz unvorbereitet treffen. Sie sollten sich also so früh wie möglich Gedanken machen, wie die Nachfolge geregelt ist.

Verkauf und Übergabe

Unabhängig davon, was Ihr Geschäft ist und wo Ihre Expertise liegt, der Verkauf eines Unternehmens wird es höchstwahrscheinlich nicht sein. Es ist ein besonderer Prozess, sowohl sachlich als auch emotional. Zum einen kostet es Überwindung und Zeit, sich von seinem Lebenswerk zu lösen und einen geeigneten Nachfolger zu finden. Zum anderen werden Fragen und Herausforderungen auftreten, die besser im Vorfelde angesprochen werden sollten. Holen Sie sich einen Berater dazu, der dazu möglichst eine Person Ihres Vertrauens ist.

Legen Sie frühzeitig die einzelnen Schritte fest, die Sie für die Übertragung eines Unternehmens befolgen müssen. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Planung u.a. folgende Fragen:

  • Ist Ihr Unternehmen nachfolgefähig? Der Betrieb sollte wirtschaftlich rentabel und wettbewerbsfähig sein. Unter Umständen sind zusätzliche Investitionen notwendig.
  • Wie sollte der ideale Nachfolger aussehen? Was sollte er zumindest mitbringen und welche Einarbeitung können Sie ihm bieten.
  • Wie wird Ihr Unternehmen am Markt bewertet? Ziehen Sie externe Sachverständige zu Rate, um den Wert Ihres Unternehmens festzustellen.
  • Wie ist die Transaktion zu strukturieren? Sprechen Sie die steuerlichen und rechtlichen Konsequenzen einer Übertragung mit Ihrem Steuerberater und/oder Anwalt im Vorfelde durch.

Die erfolgreiche Gestaltung der Unternehmensübergabe gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Planen Sie etwa fünf Jahre ein, um sich und Ihr Unternehmen auf eine Nachfolge vorzubereiten.

Notfallplanung

Bereits als junge Unternehmerin oder junger Unternehmer müssen Sie dafür Sorge tragen, dass Ihr Betrieb weitergeführt wird, für den Fall, dass Sie plötzlich schwer erkranken, einen Unfall haben oder Schlimmeres passiert. Eine verantwortungsbewusste Nachfolgeregelung sorgt dafür, dass das Unternehmen am Markt bleibt und Arbeitsplätze sichert. Banken und Sparkassen messen der Nachfolgeregelung daher eine hohe Bedeutung zu und werden sie im Rahmen ihres Ratings immer mit einbeziehen.

2. Beratung

Eine Unternehmensübernahme ist ein langfristiger Prozess und stellt eine komplexe Situation für Käufer und Verkäufer dar. Viele unterschiedliche Detailfragen müssen beantwortet werden. Nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch im Interesse des Unternehmens und der Mitarbeiter, sollte ein fachlich kundiger Experte zur Beantwortung der Detailfragen herangezogen werden.

Die Auswahl des Beraters muss sorgfältig getroffen werden. Grundsätzlich sollten zunächst der Bedarf, Art und Umfang und die Mittel für die gewünschte Beratungsleistung ermittelt werden. Ein Berater, der sich mit guten Referenzen auszeichnen kann und darüber hinaus komplexe Sachverhalte verständlich und zielorientiert erklärt und behandelt, sollte in eine engere Auswahl genommen werden. Schlussendlich muss die persönliche Ebene darüber entscheiden, welcher Berater die Unternehmensübertragung begleitet.

Einige Punkte können sich bei einer Unternehmensübernahme als äußerst komplex darstellen und bei einer unachtsamen und unprofessionellen Bearbeitung leicht zu Fallstricken werden. Der Einbezug eines fachlichen Beraters ist hierbei sehr empfehlenswert.

  • Die Berechnung des realistischen Unternehmenswert
  • Die Gestaltung des Übergabe-Vertrages ( Pacht-, Kauf-, Schenkungsvertrag)
  • Die Verpflichtung zur Abgabe von Garantien und Gewährleistung aus dem Kaufvertrag
  • Die Übergabe der operativen Verantwortung

Der frühzeitige Kontakt zu einem Berater kann bei einer Unternehmensübertragung vom Vorteil

sein. Für einen Großteil der Themen stehen mehrere Berater zur Verfügung.

Finden Sie bei der Deutschen Unternehmerbörse den passenden Berater für Ihre Unternehmenstransaktion.


Rechtstipp vom 15.04.2014

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