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Großrazzia gegen bundesweit tätige Schwarzarbeiter-Bande

Im Rahmen von Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaften Koblenz und Gießen kam es am 25.02.2015 zu mehr als 50 Durchsuchungen von Wohnungen und Geschäftsräumen im gesamten Bundesgebiet. Insgesamt waren mehr als 500 Ermittlungsbeamte des Hauptzollamts sowie Steuerfahnder beteiligt. Bei den erfolgten Durchsuchungen wurden umfangreiches Beweismaterial sowie zum Teil auch illegale Waffen sichergestellt. Darüber hinaus konnten zum Zwecke der Vermögensabschöpfung Bargeld und Forderungen in Höhe von ca. einer Million Euro gesichert werden.

Den Tätern werden im Zusammenhang mit Bauprojekten im gesamten Bundesgebiet banden- und gewerbsmäßiger Betrug nach § 263 Abs. 3 Nr. 1 StGB, das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen nach § 266a StGB sowie die Hinterziehung von Lohnsteuer in Millionenhöhe nach § 370 AO vorgeworfen.

Durch fingierte Zahlungen von etlichen Scheinfirmen versuchte die Bande die Schwarzarbeit gegenüber den Behörden zu verschleiern, so die Ermittlungsbehörden.

Gegen fünf Beschuldigte bestanden zudem Haftbefehle. Sie wurden im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt. Ihnen drohen mehrjährige Freiheitsstrafen, die nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden können.

Ingesamt richten sich die Ermittlungen gegen 24 Personen.

Die Ermittlungen dauern weiter an.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Steuerrecht, Strafrecht

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