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Standard Life – Widerspruch statt Kündigung

Wer sich von seiner Standard Life-Versicherung trennen will, sollte statt einer Kündigung die Möglichkeit des Widerspruchs prüfen lassen. Der Widerspruch ist in der Regel wirtschaftlich deutlich vorteilhafter, da bei einem Rückabwicklungsanspruch die erheblichen Abschluss- und Verwaltungskosten nicht berücksichtigt werden. So beliefen sich diese beispielhaft bei einem Vertrag aus dem Jahre 2002, bei dem monatlich anfänglich 200,00 Euro in den Vertrag eingezahlt worden sind, für die ersten sechs Jahre allein auf rund 11.000,00 Euro. 

Ist die seinerzeit erteilte Widerspruchsbelehrung fehlerhaft, kann der Versicherungsnehmer dem Vertrag aktuell noch widersprechen und somit grundsätzlich die Rückzahlung der eingezahlten Prämien verlangen. Gegenzurechnen ist dabei lediglich ein Betrag für den gewährten Risikoschutz. HAHN Rechtsanwälte hat bereits zahlreiche Verträge geprüft und dabei Fehler in der Widerspruchsbelehrung identifiziert. 

Beispielsweise wurde in vielen Standard Life-Belehrungen nicht das richtige Formerfordernis angegeben, welches für den Widerspruch gesetzlich vorgesehen ist. Sehr häufig sind zudem die Widerspruchsbelehrungen der Standard Life drucktechnisch nicht genügend hervorgehoben. 

Sofern Sie den Vertrag beenden wollen oder bereits gekündigt haben, lassen auch Sie Ihr Widerspruchsrecht kostenfrei prüfen. Bitte senden Sie uns dazu eine Kopie des Versicherungsscheins nebst des dazugehörigen Anschreibens (in dem die Widerspruchsbelehrung enthalten ist). Ansprechpartnerin in diesen Fällen ist Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann.


Rechtstipp vom 28.06.2017
aus dem Rechtsgebiet Bankrecht & Kapitalmarktrecht

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            Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann (Hahn Rechtsanwälte PartG mbB) Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann

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