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GVG - Gerichtsverfassungsgesetz

Die wichtigsten Fragen zum GVG

Das Gerichtsverfassungsgesetz legt u. a. die Zuständigkeiten der Gerichte in Strafsachen und in Zivilsachen fest.
Es werden der Aufbau und Zuständigkeit des jeweiligen Gerichts, die Anzahl der Richter, das Ersuchen um Rechtshilfe etc. geregelt.

Über das GVG

Was ist das GVG?

  • Das Gerichtsverfassungsgesetz regelt u. a. die Zuständigkeiten der Gerichte in Strafsachen und in Zivilsachen.
  • Es beinhaltet den Aufbau der einzelnen Gerichte.
  • Das GVG enthält zudem Regelungen bezüglich Staatsanwaltschaft, Geschäftsstellen und Gerichtsvollziehern.
Was wird im GVG geregelt?

Das GVG besteht aus 17 Teilen mit insgesamt 201 Paragrafen. Es beinhaltet u. a. Regelungen bezüglich:
  • Gerichtsbarkeit (§§ 1 – 21 GVG)
  • Allgemeine Vorschriften über das Präsidium und die Geschäftsverteilung (§§ 21a – 21j GVG)
  • Amtsgerichte (§§ 22 – 27 GVG)
  • Schöffengerichte (§§ 28 – 58 GVG)
  • Landgerichte (§§ 59 – 78 GVG)
  • Schwurgerichte (§§ 79 – 92 GVG)
  • Kammern für Handelssachen (§§ 93 – 114 GVG)
  • Oberlandesgerichte (§§ 115 – 122 GVG)
  • Bundesgerichtshof (§§ 123 – 140 GVG)
  • Staatsanwaltschaft (§§ 141 – 152 GVG)
  • Geschäftsstelle (§ 153 GVG)
  • Zustellungs- und Vollstreckungsbeamte (§§ 154 – 155 GVG)
  • Rechtshilfe (§§ 156 – 168 GVG)
  • Öffentlichkeit und Sitzungspolizei (§§ 169 – 183 GVG)
  • Gerichtssprache (§§ 184 – 191a GVG)
  • Beratung und Abstimmung (§§ 192 – 197 GVG)
  • Rechtsschutz bei überlangen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen Ermittlungserfahren (§§ 198 – 201 GVG)
In den ersten 12 Teilen – Gerichtsbarkeit bis Zustellungs- und Vollstreckungsbeamte – werden der Aufbau und Zuständigkeit des jeweiligen Gerichts geregelt. Ebenso sind Vorschriften bezüglich der Anzahl der Richter im GVG enthalten.

Anschließend aufgeführt sind Vorschriften bezüglich des Ersuchens um Rechtshilfe, der Verhandlung und Verkündung des Urteils sowie dem Ausschluss der Öffentlichkeit.