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Bauvertrag prüfen lassen!

Rechtstipp vom 09.02.2011
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Rechtstipp vom 09.02.2011
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Der Bauherren-Schutzbund e.V. und das Institut für Bauforschung e.V. Hannover haben eine Gemeinschaftsstudie veröffentlicht, wonach von 100 untersuchten Bauverträgen zwischen Generalunternehmern bzw. Generalübernehmern und Verbrauchern kein einziger (!) ohne Vorbehalt unterschriftsreif gewesen sei. 90 % der untersuchten Bauverträge hätten sich als unvollständig oder sogar "erheblich unvollständig" erwiesen. Zum Teil sein die Regelungen in den von den Bauunternehmern vorformulierten Verträgen „inakzeptabel". Dies betreffe z.B. die Zahlungsfristen und verlangte Vorkasse sowie die Versuche der Unternehmen, gesetzliche Mängelrechte einzuschränken und Gewährleistungsfristen zu kürzen etc. Die Gemeinschaftsstudie finden Sie unter www.bsb.ev.de.

RA Dr. Frithjof Päuser berät seine Mandanten seit Jahren in baurechtlichen und bauvertragsrechtlichen Angelegenheiten und kann das Ergebnis der Studie durchaus bestätigen. Die Kosten einer Vertragsprüfung sind vergleichsweise gering. Der ersparte Ärger und die ersparten Kosten können jedoch enorm sein. Wer mehrere hunderttausend Euro für den Bau oder Erwerb einer Immobilie in die Hand nimmt, sollte daher die entsprechenden Verträge in jedem Fall rechtlich prüfen lassen.


Rechtstipp aus der Themenwelt Hausbau und den Rechtsgebieten Baurecht & Architektenrecht, Kaufrecht, Werkvertragsrecht, Zivilrecht

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