Broker Betrug: was tun? Anwalt berichtet 2024!

  • 9 Minuten Lesezeit
Broker Betrug Anwalt

Wenn Sie von einem Broker Betrug betroffen sein sollten, stellt sich die Frage „Was tun?“. Es gibt Sofortmaßnahmen, die zu ergreifen sind. 

Ferner sollten Sie eingehend recherchieren, um zielgerichtet Wissen aufzubauen. Im Zweifel können Sie sich an einen spezialisierten Anwalt wenden.

Update vom 04.03.2024: Durchschlagender Ermittlungserfolg gegen Anlagebetrug! 

Vor dem Landgericht Göttingen wurden jetzt drei Täter zu langen Haftstrafen verurteilt. Diese drei Scammer hatten unseriöse Trading-Plattformen betrieben und unschuldige Menschen um mehr als 20 Millionen Euro "erleichtert". 

Jetzt müssen die perfiden Abzocker endlich in den Knast - Gott sei Dank! Siehe unter diesem Link. Den betroffenen Investoren fällt ein Stein vom Herzen.

Erst vor kurzem hatte die Zentralstelle Cybercrime aus Bayern siebenstellige Vermögenswerte von betrügerischen Brokern beschlagnahmt. Auf diesem Wege konnte das verloren geglaubte Geld zu den Betrugsopfern zurückgebracht werden. Hier ist der Link mit weiteren Informationen. 

Wir sehen dadurch, dass wir mit genügend Druck gegen die Finanzkriminellen vorgehen können. Wer sich vor dem Hintergrund dieser massiven Ermittlungserfolge nicht endlich wehrt, ist selbst schuld!

Konkret: was tun, wenn Betrugsvorfall vorliegt?

Nachfolgend sind einige Schritte aufgezählt, die bei einem möglichen Broker Betrug zu unternehmen sein können. Ein Rechtsanwalt sollte für Sie die Rechtsverfolgung übernehmen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen:

  • Sie haben den Verdacht, dass Ihr Broker womöglich betrügerisch agiert. Dann gilt es zu klären, ob lediglich ein unseriöser Broker aktiv ist, oder ob es eine ausgemachte Betrugsmasche ist. Der Unterschied ist: unseriöse Broker sind kundenunfreundlich, aber keine Straftäter. Betrügerische Broker hingegen planen von Anfang an, das eingezahlte Geld nie zurückzahlen zu wollen.

Was noch? Broker Betrug Anwalt berichtet:

  1. Es müssen alle Geldströme verfolgt werden. Dies kann sich auf Banküberweisungen, Auslandskonten und Kryptowährungen beziehen. Ihre Vermögenswerte müssen irgendwo sein, auch wenn diese womöglich mehrfach durch die Täter verschoben worden sind.
  2. Dringende, strafrechtliche Verfolgung der Täter einleiten lassen. Was tun, wenn die Täter nicht in Deutschland sind? Da die betrügerischen Broker zumeist im Ausland angesiedelt sind, ist die im Ausland zuständige Ermittlungsbehörde in der jeweiligen Landessprache einzuschalten. 

Weitere Hinweise vom Rechtsanwalt für Broker Betrug:

  1. Finanzaufsichtsrechtliche Maßnahmen ergreifen. In Deutschland ist beispielsweise die BaFin zuständig, allerdings ist bei Auslandsbezug womöglich eine andere, ortsansässige Finanzaufsicht zu involvieren.
  2. Zivilrechtliche Rückzahlungsansprüche gegen die Täter durchsetzen. Dies ist nur möglich, wenn die Täter identifiziert worden sind und entsprechende Anwalts- und Gerichtsschreiben ordnungsgemäß zugestellt werden können.

Sofort machen:

  • Sicherheitsmaßnahmen umsetzen. Was tun, wenn die Broker-Betrüger zeitweise einen Zugriff auf Ihr Onlinebanking, Ihren Computer, Ihr Handy oder Ihre Kryptobörse hatten? Dann sind IT-Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um einen weiteren Fremdzugriff zu vermeiden.

Es sind weitere Schritte denkbar, die zu unternehmen sind. 

Wichtig ist, dass Sie zeitnah reagieren, ansonsten lassen Sie den betrügerischen Brokern und unseriösen Trading-Plattformen unnötig viel Zeit, die erbeuteten Vermögenswerte auf verschiedene Konten und Wallets auzuteilen. 

Hilfe benötigt? Broker Betrug Anwalt steht bereit für kostenfreie Erstauskunft!

Ich bin Betreiber der Website

broker-betrug.de

und dort sind umfangreiche Informationen für geschädigte Geldanleger bereitgestellt. Hierbei erfahren Betrugsopfer, was sie tun können und sollten. Betroffene können über das Kontaktformular oder per E-Mail unverbindlich den eigenen Vorfall schildern.

Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Rechtsanwalts. 

Es ist empfehlenswert, diesen für Sie unverbindlichen Service zu nutzen. So erhalten Sie eine erste Orientierung und können besser einschätzen, was nach dem Broker Betrug zu tun ist. 

Aktuelle Betrugsfälle 2023: Broker Betrug greift um sich, was tun?

Immer mehr unseriöse Trading-Plattformen und betrügerische Broker schädigen Kapitalanleger. Dahinter stecken international organisierte Betrügernetzwerke. 

Es werden zahlreiche Handelsplattformen im Internet online gestellt, die wie vertrauenswürdige Anbieter wirken.

Im Lagebericht des Bundeskriminalamts zu Fällen von Cybercrime wird deutlich, dass die Betrugsmaschen im Internet zunehmen. Dies betrifft nicht nur den Investmentbereich. Allerdings ist speziell beim Anlagebetrug zu vermerken, dass die Fallzahlen in die Höhe schießen.

Warnlisten beachten!

Einige der derzeit aktiven, betrügerischen Finanzdienstleister haben wir für Sie aufgelistet: schwarze Liste Broker. Diese Auflistung ist jedoch nicht abschließend oder vollständig, denn erfahrungsgemäß bemerken Betrugsopfer den Betrugsvorfall erst sehr spät. Die Täter erhalten den seriösen Anschein so lange aufrecht wie nur möglich.

Was tun, bevor man Geld im Onlinebereich investiert? Informieren Sie sich vorher über den jeweiligen Anbieter. Die schwarze Liste ist ein Anhaltspunkt. 

Es lohnt sich ferner, die aktuellen Warnmeldungen und Broker Warnungen der internationalen Finanzaufsichten zu prüfen, um einen Trading-Plattform Betrug möglichst auszuschließen. Sollte der Betrug bereits stattgefunden haben, sind juristische Schritte anzuraten. 

Anwalt berichtet zu Broker Betrug: was tun, wenn Kryptowährungen eingesetzt wurden?

Bei den derzeit auffallenden Betrugsvorfällen mit Onlinebrokern stehen insbesondere Kryptowährungen im Mittelpunkt. 

Die Täter nutzen gern Bitcoin, Ethereum, Tether oder andere Kryptowährungen, um die Betrugsopfer auszunehmen. Es handelt sich dann um einen Bitcoin Trading Betrug.

Hierbei werden die einschlägigen Kryptobörsen missbraucht. Über Coinbase, Kraken, Binance, Nuri, Bitpanda und crypto.com sollen die Opfer Euroeinzahlungen vornehmen. 

Und dann?

Im weiteren Verlauf wechseln die Täter diese Euroguthaben in die jeweiligen Kryptowerte um und transferieren sie auf eigene, dem Zugriff der Betrugsopfer entzogenen Täterwallets.

Was tun, wenn die eigenen Kryptowährungen auf ein anderes Wallet transferiert worden sind? Eigentumsrechtlich sind Sie selbst immer noch rechtmäßiger Eigentümer dieser digitalen Werte. 

Nur weil diese Vermögenswerte nun auf dem Täterwallet liegen, haben Sie nicht automatisch das Eigentum daran verloren. 

Kryptobörsen involvieren und Rechtsdurchsetzung mit Anwalt beginnen!

Es gilt dann, auf der Blockchain die Vermögenswerte zu verfolgen. Dabei können sowohl Ermittlungsbehörden, als auch private Dienstleister einer Blockchain-Analyse die Transaktionen beobachten. 

Was tun, wenn die Täter auf den eigenen Account bei der Kryptobörse zugegriffen haben? Es sollte ein anwaltlicher Schriftwechsel mit der Kryptobörse vorgenommen werden, um beispielsweise die IP-Adresse des Fremdzugriffs herauszubekommen. 

Ferner verfügen die Kryptobörsen mitunter über Möglichkeiten, die rechtswidrig entnommenen Kryptowerte intern zu sperren - dies könnte verhindern, dass die Täter Ihre Kryptowährungen über die gleiche Börse in Zukunft handeln.

betruegerischer Broker was tun Rechtsanwalt

Was tun, wenn nach dem Broker Betrug weiteres Geld von mir verlangt wird?

Nicht selten bemerken Betroffene einen Broker Betrug erst dann, wenn der Broker die Auszahlung verweigert. Doch mit der verweigerten Auszahlung ist es noch nicht vorbei. 

Oftmals wird seitens des betrügerischen Brokers oder der unseriösen Trading-Plattform eine weitere Einzahlung verlangt.

Nur durch eine weitere Einzahlung sei die gewünschte Auszahlung umsetzbar - so heißt es. Doch dies stellt einen weiteren Betrugsversuch dar. 

Als Begründung für diese nun zusätzlich zu zahlende Geldsumme werden unter anderem folgende Punkte von den Tätern angeführt:

  • Gefälschte Steuerzahlung oder angeblicher Finanzamtsbescheid.
  • Rechnung über Gebühren und Provisionen für die augenscheinlich erbrachten Leistungen.
  • Geldwäschevorschriften, die laut betrügerischem Broker eine nochmalige Einzahlung erfordern.
  • Spiegeltransaktionen, Liquiditätsnachweis, Überprüfung der Blockchain.

Was tun, wenn unter solchen Angaben oder anderen, denkbaren Vorwänden weitere Einzahlungen verlangt werden? Selbstverständlich sollte diesen Anweisungen nicht Folge geleistet werden. 

Wer hier abermals eine Einzahlung vornimmt, riskiert einen noch größeren Vermögensschaden.

Anwalt kommentiert Broker Betrug: was tun, wenn mein Personalausweis von den Tätern missbraucht wird?

Nicht nur das Vermögen der Betrugsopfer ist betroffen. Beim Broker Betrug werden während der Anmeldung und Verifizierung auf der unseriösen Trading-Plattform seitens der später geschädigten Geldanleger personenbezogene Daten eingereicht. 

Daher ist anzuraten, dass Betroffene nicht nur ihr Geld vom Broker zurückfordern, sondern darüber hinaus Schutzmaßnahmen ergreifen. 

Datenmissbrauch als Gefahr

So müssen sich üblicherweise Personen mit ihrem Personalausweis identifizieren. Dies ist sowohl im Bankenverkehr, als auch bei der Depotanmeldung und vertrauenswürdigen Handelsplattformen üblich. 

Betrügerische Broker und unseriöse Trading-Plattformen nutzen dies gezielt aus. Sie holen sich ebenfalls die Ausweisdokumente der Betrugsopfer ein. Was tun die Täter damit letztlich? 

Es geht um Identitätsdiebstahl und Datenmissbrauch. Die Probleme mit Broker beziehen sich nicht nur auf Vermögensschäden. Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt für Broker Betrug, wenn Sie sich unsicher sind. 

Geldwäsche und weitere Straftaten!

Mit den personenbezogenen Daten und Ausweisunterlagen der geschädigten Investoren können die Finanzbetrüger Auslandskonten, Accounts bei Kryptobörsen und Internetbestellungen anfordern. 

Es handelt sich dann nicht lediglich um einen Vermögensschaden, sondern der Broker Betrug geht in einen handfesten Identitätsdiebstahl mit schwerwiegenden Folgen über. 

Broker Betrug Anwalt: "Sie können sich schützen!"

Gegen einen Identitätsdiebstahl können jedoch juristisch in gewissem Umfang präventiv Schutzmaßnahmen getroffen werden. 

Kontaktieren Sie einen spezialisierten Anwalt, um die Gefahren eines Datenmissbrauchs möglichst einzugrenzen. 

Ohnehin sollten Sie einem Rechtsanwalt den Broker Betrug melden, bei dieser Gelegenheit kann Ihr Anwalt damit betraut werden, gegen einen möglichen Identitätsdiebstahl oder Geldwäscheverdachtsmeldungen vorzugehen.

Echte Erfahrungen einer abgezockten Person!

Im Folgenden gebe ich anonymisiert die Zuschrift einer betroffenen Person wieder, die mich als Anwalt für Broker Betrug erreichte. Hier wurde ein Broker Betrug begangen:

"Guten Tag Herr Anwalt Wehrmann,

ich habe ein Problem mit der Blockchain und der Überweisung meiner geleisteten Zahlungen. Alle Zahlungen waren in Bitcoin. Habe Zahlungen nach Aufforderung eines Legimitationsnachweises getätigt. Insgesamt 28100€. 

Nun werde ich aufgefordert, weitere Zahlungen zu tätigen, Margingebühren und angebliche Aufwandsentschädigungen in Höhe von 10% meiner Gesamtsumme, die bei Blockchain festgehalten wird."

Fallschilderung geht noch weiter!

"Diese Summe beläuft sich auf: Höhe der Legitimationszahlung 28100€, plus überwiesener Summe von meinem Handelskonto i.H.v. 14400€. Es kommt mir alles etwas Seltsam vor. 

ich bin durch Recherche im Internet auf die Betrugsmasche und Ihre Adresse aufmerksam geworden. Bitte um Hilfe wie ich an mein Geld kommen kann!"

Der anfragenden Person konnte ich zeitnah weiterhelfen. Die "Geschichte" mit der angeblichen Legitimationszahlung und den Aufwandsentschädigungen ist bei einem Broker Betrug leider ein beliebter Trick der unseriösen Trader.

Was tun, wenn beim Broker Betrug auch Fremdgelder empfangen und weitergeleitet wurden?

Die derzeit gängigen Fälle von einem Broker Betrug sind komplex. Den Straftätern fällt eine Menge Unheil ein, welches sie anzurichten versuchen. Hierbei wird den Betroffenen nicht nur ihr eigenes Geld oder ihre Kryptowährungen entwendet.

In vielen Fällen werden den Betrugsopfern ungefragt oder nach vorheriger Absprache Fremdgelder und fremde Kryptowährungen zugeschickt. Darüber freuen sich die Betrugsopfer zunächst, da sie noch nicht wissen, dass es sich um einen Broker Betrug handelt. Dies erfahren viele Betroffene erst von einem Anwalt, wenn Sie letztlich nicht an ihr Geld kommen. 

Die Fremdgelder und Kryptowährungen unbekannter Herkunft werden den Betroffenen seitens der betrügerischen Broker als Zuschuss, Bonuszahlung, Auszahlung oder Rückzahlung dargestellt. Im weiteren Verlauf sollen die Betrugsopfer diese fremden Finanzmittel dann weiterleiten oder „investieren“.

Anwalt empfiehlt: Geldwäsche beim Broker Betrug vermeiden!

Was tun, wenn der eigene Broker oder die Trading-Plattform solch eine Zahlung unbekannter Finanzmittel veranlasst hat? Keinesfalls sollten Fremdgelder oder fremde Kryptowährungen angenommen werden. 

Auch von einer etwaigen Weiterleitung ist dringend abzuraten. Hier geht es um weit mehr, als nur vom Broker betrogen worden zu sein. Die Weiterleitung kann letztlich der Erfüllung eines Straftatbestands dienen. Das Ermittlungsverfahren würde dann gegen die Person eingeleitet werden, welche die Fremdgelder weitergeleitet hatte. 

Die Täter versuchen diesbezüglich, die Konten der bereits geschädigten Geldanleger für Geldwäschezwecke zu missbrauchen. Wer diese Fremdgelder weiterleitet oder sonst wie nutzt, könnte sich strafbar machen - dies gilt auch dann, wenn man selbst das eigentliche Betrugsopfer ist. 

Kostenfreie Ersteinschätzung vom Anwalt einholen, dann entscheiden!

Betrugsopfer sollten zeitnah Maßnahmen ergreifen, um sowohl die Täterverfolgung, als auch die Verfolgung ihrer entwendeten Vermögenswerte anzustreben. 

Schnelligkeit zählt, da die Täter jeden weiteren Tag damit beschäftigt sein werden, die Spuren von dem durchgeführten Broker Betrug möglichst zu verwischen. 

Was tun die Täter, um diese Betrugsspuren unkenntlich zu machen? Sie leiten schnellst möglich das erbeutete Geld oder die gestohlenen Kryptowährungen auf verschiedene Bankkonten und Wallets weiter. Doch Vermögenswerte können von den Ermittlungsbehörden nachverfolgt werden.

Abschließender Hinweis für Sie:

Betroffene können auf der Website

broker-betrug.de/melden

weitere Informationen einholen und ihren Vorfall unkompliziert über das Kontaktformular oder per E-Mail melden. 

Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung eines spezialisierten Rechtsanwalts für Broker Betrug. Danach wissen Sie Bescheid, wie es um Ihre Situation steht.

Broker Betrug was tun
Foto(s): Rechtsanwalt Martin Wehrmann (Broker Betrug Anwalt)


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