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Social Media – Internetauftritt von Unternehmen

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Wie wichtig ist die Unternehmensdarstellung im Internet-was bedeutet Social Media? - von Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt

Lage, Lage, Lage dann hatte man die halbe Miete schon verdient oder ein super Angebot und der Weg für den Auftrag war geebnet! Doch heute zählt: Suchmaschine 1. Seite, gute Bewertung, Ranking, SEO Optimiert, alles innovativ und Du bist in und hip im Online Zeitalter!

Im Rahmen einer Seminar-Reihe diskutierten in den Räumen der Rechtsanwälte Dr. Schulte und Partner in Berlin interessierte Unternehmer und Verbraucher Fragen rund um das Internetrecht und der Online-Reputation. Die Teilnehmer - Unternehmer aus der privaten Wirtschaft, Existenzgründer, Groß- und Kleinunternehmer und spezialisierte Rechtsanwälte - wurden von den Gastgebern Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte und Rechtsanwalt Ralf Hornemann zu dem Thema „Unternehmensdarstellung und der Umgang mit Social Media" informiert und die Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert.

Wichtige Aspekte und Erläuterungen zusammengefasst:

Rechtsanwalt Dr. Thomas Schulte, Verbraucherschützer und einer der ersten Anbieter der sogenannten „Rufverteidiger im Netz" spezialisiert im Bereich Internetreputation, Social Media und der Unternehmensberatung (www.dr-schulte.de/2012-pressemitteilungen/rufverteidiger-im-netz-die-digitalen-kehrmaschinen.html): „Heute genügt es den Firmen längst nicht mehr, nur auf ein gutes Angebot zu setzen, da alleine dadurch ein ertragreiches Unternehmen nicht gesichert werden kann. Online-Marketing ist in allen Branchen gefordert; hier stellen sich rechtliche und tatsächliche Risiken. Neben professionellen Erfordernissen wie Unternehmensstrategie, -philosophie oder -vision gehört in der heutigen Zeit zum Unternehmenserfolg die Internetpräsenz unabdingbar dazu."

Social Media die neue Sprache

Der Begriff Social Media wird häufig im Kontext zur Beschreibung von Online-Aktivitäten in Sozialen Netzwerken verwendet. Unter Social Media sind auf dem Internet basierende Kommunikationskanäle und Anwendungen zu verstehen, die die soziale Interaktion zwischen Menschen ermöglichen. Zu den bekanntesten Social-Media-Werkzeugen zählen soziale Netzwerke wie Facebook, Xing, LinkedIn, Foto-Sharing-Platt-formen wie Flickr und Instagram, Video-Sharing-Plattformen wie YouTube, Microblogging-Dienste wie Twitter und Tumblr, „Weblogs" sowie Empfehlungsportale wie Qype. Zwei Drittel aller Verbraucher informieren sich mittlerweile vor Kauf- oder Kontaktentscheidungen im Internet, die Zahl steigt stetig. Das Internet bildet für weite Teile der Bevölkerung inzwischen eine Art zweite Realität: Onlinewelt und Offlinewelt. Bist Du nicht online, dann gibt es dich nicht!?

Vorhang auf: Die virtuelle Vorstellung beginnt - Unsere Webseite!

Eine zentrale Rolle spielt die Website, Dr. Thomas Schulte erläutert: „Um den Unternehmenserfolg abzusichern und strategisch weiterzuentwickeln, bedarf es der Bindung des bisherigen Kunden wie auch der Erschließung neuer Interessenten, die einmal zufriedene Kunden werden sollen. Binnen Sekunden muss die Onlineexistenz die Reputation des Unternehmens klar strukturiert den künftigen Kunden zum Verbleib auf der Seite animiert werden, nur dann kann eine längere Bindung und Wahrnehmung für das Unternehmen erzielt werden. Dabei gilt zu beachten, dass die Sinne, Sehen, Hören und bebildertes Erleben geweckt und befriedigt werden müssen. Die Informationen, die aufgrund der Freiheit des Internets im Rahmen des Ewigkeitskonzepts die Reputation bilden, werden innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne zur Kenntnis genommen, auch wenn sie durch Dritte gebildet werden (Bewertung z.B.). Es vergehen nur wenige Sekunden oder Minuten, für tiefere Recherche und längere Zeitabschnitte werden Informationen nicht gesucht und verarbeitet."

Unterschiedliches Nutzungsverhalten

Rechtsanwalt Ralf Hornemann ergänzt: „Es hat sich gezeigt, dass das Nutzungsverhalten in den einzelnen Generationen unterschiedlich ist. Demzufolge müssen die Online-Aktivitäten der Unternehmen alle Generationen ansprechen und berücksichtigen. Hierzu zählt zum einen die Altersgruppe der nach 1980 geborenen (Next Generation) da diese Generation überdurchschnittlich intensiv das Internet nutzt und soziale Netzwerke immer stärker dabei einbezieht. Aber gerade auch die Altersgruppe der Personen ab 50 Jahren, die gerne als »Silver Surfer« bezeichnet werden, sowie Menschen der Generation 60 plus, die sog. Digital Immigrants, nutzen häufig das Internet, um Informationen zu recherchieren."

Soziale Netzwerke haben unsere Art zu kommunizieren verändert. Es wird gepostet, gechattet, getwittert, getaggt, gestuppst. Um professionell am Markt agieren zu können, benötigen die Unternehmen Online Reputations Management, welches die rechtlichen und tatsächlichen Fragen beachtet, rechtlich und technisch muss reagiert werden, eine weitere Rechtsentwicklung ist notwendig. Im Falle einer Störung muss technisch und juristisch angemessen reagiert werden können.

Diese Punkte sollen in den nächsten Beiträgen erläutert werden.

V.i.S.d.P.:

Dr. Thomas Schulte

Rechtsanwalt

Sofortkontakt Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte unter 030-715 206 70


Rechtstipp vom 31.05.2013

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