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StVG - Straßenverkehrsgesetz

Die wichtigsten Fragen zum StVG

Das Straßenverkehrsgesetz enthält Gesetze und Regeln für Teilnehmer des Straßenverkehrs.
Das StVG regelt den kompletten Verkehr auf öffentlichen Straßen – es gilt also nicht nur für Kraftfahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger.
Das StVG beinhaltet Regelungen über Verkehrsvorschriften, Haftpflicht, Straf- und Bußgeldvorschriften, Fahreignungsregister, Fahrzeugregister und Fahrerlaubnisregister.
Während das StVG die Grundlagen des Verkehrs regeln soll und Informationen über Verkehrszeichen gibt, ist die STVO dafür zuständig, den alltäglichen Verkehr zu regeln und konkretisiert die Regelungen des StVG auch.

Über das StVG

Wofür steht das StVG?

Jeder weiß, dass man als Teilnehmer im Straßenverkehr auf Gesetze und Regelungen achten muss. Eine der Grundlagen ist das Straßenverkehrsgesetz (StVG).

Dieses regelt Fragen wie z. B.

  • Wie bekomme ich meinen Führerschein und wann darf mir dieser wieder weggenommen werden? 
  • Welche Konsequenzen erwarten mich, wenn ich ohne diesen fahre? 
  • Welche sonstigen Handlungen führen zu verkehrsrechtlichen Konsequenzen?
Doch auch die gewichtige Frage, was für Strafen und Bußgelder zu erwarten sind, wenn man im alkoholisierten Zustand fährt, findet man im StVG. Auch die Umstände des wohl härtesten Verbots aller Straßenverkehrsgesetze – dem Fahrverbot – finden sich im StVG.

Seit wann gibt es das StVG?

Schon 1909 sah man in Deutschland die Notwendigkeit, den Straßenverkehr durch ein Gesetz zu regeln. Ursprünglich wurden notwendige Regelungen im Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen geregelt. Insbesondere enthielt es Verhaltensvorschriften im Straßenverkehr sowie Haftungsregelungen bei Verkehrsunfällen. Es stellt noch heute die Basis des heutigen StVG dar. Die zunehmende Motorisierung verlangte nach weiteren Regelungen, sodass das StVG in seiner heutigen Form entstanden ist und immer weiterentwickelt und reformiert wird.

Was regelt es?

Kurz und knapp gesagt regelt es alles, was auf öffentlichen Straßen geschieht. Damit sind Privatgelände vom Regelungsbereich des Straßenverkehrsgesetzes ausgenommen. Hierunter fallen also auch Radfahrer und Fußgänger.

Folgende Bereiche sind im StVG geregelt:

  1. Verkehrsvorschriften
  2. Haftpflicht
  3. Straf- und Bußgeldvorschriften
  4. Fahreignungsregister
  5. Fahrzeugregister
  6. Fahrerlaubnisregister
  7. Gemeinsame Vorschriften und Übergangsbestimmungen
Wohl eine der wichtigsten Vorschriften ist jene, die die Zulassungsvoraussetzungen definiert und die daran anknüpfenden Normen. Daneben ist es natürlich immer gut zu wissen, wann eigentlich wem eine Fahrerlaubnis erteilt wird.

Es gibt Auskunft darüber, was der Halter eines Fahrzeuges ist und was ihn vom Führer eines Fahrzeuges unterscheidet und regelt außerdem, wann eine Verkehrsordnungswidrigkeit vorliegt und wie diese zu ahnden ist.

Wozu gibt es noch eine StVO?

Von dem StVG zu unterscheiden ist die StVO, die Straßenverkehrsordnung. Während das StVG die Grundlagen des Verkehrs regeln soll und Informationen über Verkehrszeichen gibt, ist die STVO dafür zuständig, den alltäglichen Verkehr zu regeln und konkretisiert die Regelungen des StVG auch.