Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

Rentenrecht Berlin: Deutsche Rentenversicherung muss bei Neufeststellung Zinsanspruch beziffern

(22)

Entscheidet die Rentenversicherung über die Höhe einer bewilligten Rente neu, muss sie in dem Bescheid über die Neufestsetzung auch den Zinsanspruch des Bürgers beziffern. Besteht z.B. rückwirkend für zwei Jahre ein Anspruch auf eine höhere Rente, beispielsweise weil die Rentenversicherung den Anspruch falsch berechnet hatte oder weil der Versicherte neue Beitragszeiten geltend macht, so muss die Versicherung den Nachzahlunganspruch verzinsen und hierüber im neuen Bescheid auch entscheiden. Das hat das Landessozialgericht in Mainz im März 2010 entschieden.

Schweigt sich der neue Rentenbescheid über einen Zinsanspruch aus, können Rentenempfänger binnen eines Monats Widerspruch einlegen und um Berechnung der Zinsen bitten. Im durch das Landessozialgericht in Mainz entschiedenen Fall musste die Rentenversicherung auch die Kosten des eingeschalteten Rechtsanwalts tragen, da der Widerspruch erfolgreich war.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit meiner Kanzlei, wenn Sie eine konkrete Beratung oder Ihre Vertretung gegen die gesetzliche Rentenversicherung wünschen.


Rechtstipp vom 27.07.2010
aus den Rechtsgebieten Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht

Sie haben Fragen? Gleich Kontakt aufnehmen!

Rechtstipps zum Thema

Rechtstipps des Autors

Alle Rechtstipps von Rechtsanwalt Moritz Sandkühler

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter.

Damit Sie wissen, wann Sie im Recht sind

Informationen über aktuelle Gesetzesänderungen, neue Urteile, hilfreiche Tipps und Kurioses im wöchentlichen anwalt.de-Newsletter

Ihre E-Mail-Adresse wird nur für den anwalt.de-Newsletter verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können den anwalt.de-Newsletter jederzeit wieder abbestellen.