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Schwierigkeiten in der Schule – was tun?

Rechtstipp vom 01.10.2018
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Rechtstipp vom 01.10.2018
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Benotung, Versetzung und Ordnungsmaßnahmen

Wie in jedem anderen Lebensbereich sind auch die Entscheidungen von Lehrern, Schulleitung und Schulverwaltung nicht immer frei von Fehlern.

Gerade im schulischen Bereich ist dies aufgrund der Tragweite für die spätere Entwicklung der betroffenen Kinder bzw. Jugendlichen oft fatal. Sei es durch die Vergabe von Noten, die Verweigerung der Empfehlung für den Übertritt ans Gymnasium oder den Ausspruch schulischer Ordnungsmaßnahmen. Durch diese Entscheidungen werden Weichenstellungen für die weitere schulische Laufbahn und damit auch für spätere Studien-, Ausbildungs- und letztendlich auch Berufschancen des Betroffenen vorgenommen.

Allerdings stehen Schüler und Eltern solchen Entscheidungen nicht machtlos gegenüber. Das Handeln der Schule unterliegt in den meisten Fällen der gerichtlichen und behördlichen Überprüfung.

Je größer die Auswirkung einer schulischen Entscheidung auf die späteren Lebenschancen ist, desto mehr sollten Sie über ein Vorgehen gegen diese nachdenken.

Mobbing

Ein zunehmendes Problem stellt auch Mobbing durch Schüler, mitunter sogar durch Lehrer dar. Dies kann bei betroffenen Kindern und Jugendlichen zu erheblichen psychischen Belastungen, Leistungsabfall bis hin zu langanhaltenden Beeinträchtigungen der körperlichen und seelischen Gesundheit führen.

Auch dagegen kann und sollte man sich wehren. Sowohl die Schule als Institution als auch die einzelnen Lehrkräfte und Aufsichtspersonen haben gegenüber den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen eine Obhutspflicht. Diese wird verletzt, wenn Mobbing gegen Schüler zugelassen wird bzw. keine geeigneten Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Im Fall einer Verletzung dieser Pflichten kommt – neben dem Vorgehen gegen die Täter – auch ein Vorgehen gegen die verantwortlichen Lehrkräfte und die Schule in Betracht.

Bei Mobbing ist immer auch an die Geltendmachung von Schmerzensgeld zu denken.

Beratungsfelder

Ich unterstütze Sie unter anderem bei Folgenden schulrechtlichen Fragestellungen:

  • Übertritt ans Gymnasium
  • Vorgehen gegen Prüfungsentscheidungen
  • Vorgehen gegen Mobbing durch Schüler und Lehrer
  • Vorgehen gegen Diskriminierung
  • Vorgehen gegen schulische Ordnungsmaßnahmen
  • Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe etc.

Vorgehensweise

Wie die Vorgehensweise gestaltet wird, hängt im Wesentlichen von den Umständen des Einzelfalles und Ihren Zielsetzungen ab. In manchen Fällen kann bereits ein außergerichtliches Vorgehen zum gewünschten Erfolg führen. In anderen Fällen kann ein gerichtliches Vorgehen erforderlich werden. Ich bespreche Ihren Fall ausführlich mit Ihnen und schlagen Ihnen geeignete Maßnahmen vor. Dabei stimme ich jeden einzelnen Schritt mit Ihnen ab.

Finanzierung

Sofern Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, überprüfe ich gerne für Sie, ob Ihr Fall von Ihrem Versicherungsschutz umfasst ist und übernehme die Stellung einer Deckungsanfrage für Sie.

Sie verfügen nicht über die finanziellen Mittel, um für Ihre Rechtsdurchsetzung aufzukommen? Dies muss nicht bedeuten, dass Sie auf die Wahrnehmung Ihrer Rechte verzichten müssen. Gerne überprüfe ich für Sie, ob für Sie die Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe in Betracht kommt und unterstütze Sie bei der Antragstellung.


Rechtstipp aus der Themenwelt Verwaltung und Behörde und dem Rechtsgebiet Schulrecht

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