4.659 Anwälte für Vaterschaftstest | Seite 195

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Herr Rechtsanwalt Martin Vogel – Ihr kompetenter Anwalt für den Bereich Vaterschaftstest
aus 154 Bewertungen Herr Martin Vogel hat mich in meinem Fall sehr gut beraten und vertreten. Er hat es geschafft, innerhalb von kurzer … (14.06.2024)
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aus 41 Bewertungen Ausführliche Beratung zur Instandsetzung von Wohneigentum durch die Wohneigentümergemeinschaft. (14.12.2023)
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Herr Rechtsanwalt Holger M. Schreiber ist Ihr Ansprechpartner für Vaterschaftstest
aus 5 Bewertungen Dankeschön, Herr Schreiber, für eine erstklassige, kompetente Beratung mit Empathie und Herz - die dazu auch noch … (13.12.2021)

Rechtstipps von Anwälten zum Thema Vaterschaftstest

Fragen und Antworten

  • Vaterschaftstest: Wann sollte ich einen Rechtsanwalt um Rat bitten?
    Das Thema Vaterschaftstest umfasst zahlreiche rechtliche Vorschriften, mit denen man im alltäglichen Leben selten in Berührung kommt. Insbesondere wenn Sie unsicher sind, welche Rechte und Pflichten Ihnen zustehen, wann Sie Einspruch gegen eine Entscheidung erheben sollten oder ob es sich lohnt, gerichtlich vorzugehen, sollten Sie sich so früh wie möglich an einen Anwalt wenden. Außerdem lohnt sich immer der Gang zum Anwalt, wenn es darum geht, Dokumente auf Fehler zu überprüfen oder neue rechtssicher zu erstellen. Ein Rechtsanwalt beantwortet alle Fragen zum Thema Vaterschaftstest und erarbeitet gemeinsam mit Ihnen sinnvolle und nachhaltige Lösungen.
  • Vaterschaftstest: Was kann ein Anwalt für mich tun?
    Streitigkeiten in Zusammenhang mit Vaterschaftstest sind leider keine Seltenheit und oftmals führen Gespräche mit der gegnerischen Seite zu keiner praktikablen Lösung. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sich an einen in diesem Bereich erfahrenen Anwalt zu wenden. Er überprüft sämtliche Schreiben, unterstützt Sie bei der Erstellung rechtssicherer Dokumente und übernimmt die Kommunikation mit der gegnerischen Partei. Außerdem ist ein Anwalt mit sämtlichen Fristen bestens vertraut, wenn es darum geht, eine Stellungnahme fristgerecht abzugeben oder die Widerspruchsfrist einzuhalten. Ist keine außergerichtliche Lösung möglich, so vertritt er Ihre Ansprüche mit Nachdruck vor dem zuständigen Gericht.
  • Was sollte man beim Gerichtstermin beachten?
    Erscheinen Sie pünktlich zum Gerichtstermin! Denken Sie auch an wichtige Unterlagen, wie z.B. die gerichtliche Ladung und den Personalausweis, die Sie womöglich wegen Personenkontrolle am Eingang vorzeigen müssen. Eine vorgeschriebene Kleiderordnung gibt es für den Gerichtstermin nicht. Anzug, Kostüm, Krawatte oder Pumps sind keine Pflicht. Wichtig ist einzig, dass Sie einen gepflegten Eindruck machen.
  • Was kostet ein Anwalt?
    Die Höhe der Gebühren, die Ihr Anwalt für die Beratung und Vertretung verlangen darf, ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Die Grundlage der Gebühren ist dabei in den meisten Fällen der Streitwert des Verfahrens, auch Gegenstandswert genannt. Abhängig davon, ob Ihr Anwalt Sie gerichtlich oder außergerichtlich vertritt, können ebenfalls unterschiedliche Gebühren fällig werden.

    Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anwalt auf eine pauschale Vergütung (wie etwa einen Stundenlohn oder einen Pauschalbetrag) zu einigen. Diese darf jedoch nur in außergerichtlichen Verfahren die gesetzlichen Anwaltsgebühren unterschreiten. Vorsicht: War das Honorar höher als die gesetzlichen Kosten und kommt es zu einem Gerichtsverfahren, bei dem die Gegenseite verliert, muss diese nur die gesetzlichen Kosten übernehmen, der jeweilige Mandant den Rest.

Der Begriff Vaterschaftstest wird umgangssprachlich für den offiziellen Begriff Abstammungsgutachten verwendet. Hintergrund ist, dass in der Regel die Klärung der Vaterschaft angestrebt ist, der Anteil der Überprüfung der Vaterschaft im Rahmen der Abstammungsgutachten beträgt nahezu 100 %. Der Mann, dessen Vaterschaft überprüft wird, wird Putativvater genannt.

Für die Feststellung der Vaterschaft existieren diverse Methoden, wobei die DNA-Analyse die sicherste und modernste Methode ist: Es werden nicht codierte Bereiche der DNA analysiert, die meist aus Zellen der Mundschleimhaut isoliert wird. Bei sog. Blutgruppentests wird anhand der Blutgruppen der Mutter, des Putativvaters und des Kindes analysiert, ob eine Vaterschaft möglich ist, da nach den Regeln zur Blutgruppenvererbung bestimmte Ergebniskombinationen ausgeschlossen sind. Bei sog. serologischen Untersuchungen werden Blutbestandteile wie HLA-Antigene etc. analysiert und verglichen. Bei der sog. Plausibilitätsprüfung werden äußere Merkmale verglichen (Augenfarbe, Kopfform etc.) und so die Wahrscheinlichkeit der Vaterschaft bewertet.

Die Rechtsprechung beschäftigte sich zu diesem Thema bis vor einigen Jahren vor allem mit der Verwertbarkeit sog. heimlicher Vaterschaftstests in gerichtlichen Verfahren (meist streitiger Kindesunterhalt). Hierbei widerstritten vor allem das Recht auf informationelle Selbstbestimmung aller Beteiligten (Mutter, möglichem Vater und Kind). Die Problematik heimlicher Vaterschaftstests hat sich durch das Inkrafttreten des Gendiagnostik-Gesetzes 2010 erledigt. Danach ist inzwischen für eine DNA-Untersuchung die Zustimmung aller Betroffenen nötig, damit der Test gerichtlich verwertbar ist. Ein Verstoß gegen das Gesetz – ein heimlicher Vaterschaftstest z. B. – kann auf Antrag als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden. Jedoch besteht unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Zustimmung zur Untersuchung (§ 1598a BGB), ohne dass gleichzeitige Anfechtung der Vaterschaft erforderlich ist oder ein Anfangsverdacht bestehen muss.

(LOE)

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