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Die unternehmenseigene Bank mit dem Mitarbeitersparbuch

  • 2 Minuten Lesezeit

Ausreichende Liquidität, Liquiditätsreserven im Krisenfall und Finanzierungsmöglichkeiten für Wachstum und Entwicklung sind die Basis eines jeden erfolgreichen Unternehmens.

Stellen Sie sich vor, Sie verfügen über eine unternehmenseigene Bank, die Ihnen Monat für Monat Liquidität zur Verfügung stellt; Liquidität zu unschlagbar günstigen Konditionen, aufgrund der langen Laufzeit und Sicherheitenfreiheit.

Refinanziert wird diese Bank durch die eigenen Arbeitnehmer und deren Mitarbeitersparbücher. Sowohl die Arbeitnehmer selbst zahlen auf diese Mitarbeitersparbücher ein als auch die Arbeitgeber nehmen Einzahlungen darauf vor.
Die Handhabung ist denkbar einfach:
Die Einzahlungen der Mitarbeiter erfolgen steuerfrei und sozialversicherungsfrei durch Entgeltumwandlung aus dem unversteuerten und unverbeitragten Bruttogehalt.
Der Arbeitgeber zahlt ebenfalls "brutto" auf das Mitarbeitersparbuch ein. Statt einer hochversteuerten Lohnerhöhung und hoch verbeitragten Gehaltserhöhung, bei der meist nur rund 40 % dessen ankommt, was der Arbeitgeber dafür aufwendet (incl. Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung), bleiben diese Zahlungen durch das Mitarbeitersparbuch dem Unternehmen erhalten.

Mit all dieser Liquidität, die ansonsten unwiderbringlich das Unternehmen verlassen würde, kann das Unternehmen nun langfristig arbeiten und langfristig kalkulieren.

Statt beim Sozialversicherungsträger oder Finanzamt und letztlich Arbeitnehmer bleibt diese Liquidität langfristig Ihrem Unternehmen erhalten und fließt erst zum Rentenbeginn dem Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsbegünstigt zu. In der Zwischenzeit verzinst sich dieses Geld, stärkt das eigene Unternehmen und sichert den eigenen Arbeitsplatz.
Der Arbeitgeber selbst legt die Verzinsung fest, die im Vergleich mit einer Versicherung schon mit 1 % gut bemessen ist aus Arbeitnehmersicht.

Dies alles unter dem Schutz des PSV, dem gesetzlichen Pensionssicherungsvereins, so dass der Arbeitnehmer eine maximale Insolvenzsicherheit hat.
Im hypothetischen Insolvenzfall übernimmt nämlich der Pensionssicherungsverein die unverfallbaren Verpflichtungen.

Für den Arbeitnehmer ist dieses Mitarbeitersparbuch so transparent und kalkulierbar wie jedes andere Sparbuch auch.
Für den Arbeitgeber ist dies genauso planbar und sicher kalkulierbar wie jedes Bankdarlehen.
Es schafft darüber hinaus für das Unternehmen Bankenunabhängigkeit und verhindert Unsicherheiten, die Banken als Geschäftspartner oft mit sich bringen.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Gründung Ihrer "eigenen Unternehmerbank und Mitarbeitersparbücher".

Weiterführende Rechtstipps zu diesem Thema:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/problemloesung-durch-bav-arbeitnehmersparbuch-mitarbeitersparbuch-sinnvoll-auch-in-corona-zeiten_184238.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/mit-der-pauschaldotierten-unterstuetzungskasse-die-eigene-bank-gruenden_181610.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/unternehmerbank-eigene-bank-hausbankmodell_183929.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/die-pauschaldotierte-unterstuetzungskasse-ein-derzeit-wieder-stark-nachgefragter-durchfuehrungsweg_180957.html

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Foto(s): AUTHENT

Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Betriebliche Altersversorgung, Versicherungsrecht

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