Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen

WoGG - Wohngeldgesetz

Die wichtigsten Fragen zum WoGG

Das Wohngeldgesetz (WoGG) trat am 01. Januar 1971 in Kraft und beinhaltet die Gesetze und Vorschriften zum Wohngeld.
Eine Neufassung des WoGG gab es zum ersten Mal ab dem 01. Januar 2009, mit der das Wohngeld stieg und nun die Heizkosten berücksichtigte, doch das Haushaltzbegleitgesetz aus dem Jahr 2014 machte die Regelungen zur Heizkostenabrechnung wieder nichtig.
Das WoGG besteht aus acht Teilen: den allgemeinen Grundsätzen zum Wohngeld (1), Vorschriften zur Einkommensermittlung (2), Ablehnungsgründen von Wohngeld (3), Paragraphen zur Bewilligung, zum Wegfall und zur Erhöhung von Wohngeld (4), der Erstattung des Wohngelds (6), der Wohngeldstatistik (7) sowie den Schlussbestimmungen und der Wohngeldverordnung (8); der fünfte Teil ist inzwischen weggefallen.
Wer in eine Notsituation geraten oder nicht in der Lage ist, den eigenen Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten, hat grundsätzlich einen Anspruch auf einen Zuschuss zu den Unterkunftskosten: das Wohngeld.

Über das WoGG

Was ist das WoGG?

Das Wohngeldgesetz (WoGG) trat am 01. Januar 1971 in Kraft und ist dem Sozialrecht zuzuordnen. In ihm sind die Gesetze und Vorschriften zum Wohngeld festgelegt. Das Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Unterkunftskosten, mit dem der Staat seine Bürger unter bestimmten Umständen unterstützt, und besteht seit 1965.

Neufassung des WoGGs

Eine Neufassung des WoGGs gab es zum ersten Mal ab dem 01. Januar 2009. Das Wohngeld stieg mit der Reform von monatlich durchschnittlich 90 Euro auf 142 Euro und berücksichtigte nun die Heizkosten. Sie konnten nun nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder mit einem festen Betrag in die Miete eingerechnet werden. Die Regelungen zur Heizkostenabrechnung waren jedoch nach zwei Jahren durch das Haushaltsbegleitgesetz 2014 wieder nichtig.

Was steht im WoGG?

Das WoGG besteht aus acht Teilen. Den ersten Teil bilden die allgemeinen Grundsätze zum Wohngeld, gefolgt von den Vorschriften zur Einkommensermittlung, den Ablehnungsgründen von Wohngeld und den Paragraphen zu dessen Bewilligung, Wegfall und Erhöhung.

Der fünfte Gesetzteil ist inzwischen weggefallen. Er regelte den Mitzuschuss für Kriegsopfer und Sozialhilfeempfänger. Die Erstattung des Wohngeldes steht im sechsten Teil des Gesetzes geschrieben (Einzelparagraph 34), die Wohngeldstatistik im siebten Teil (Einzelparagraph 35).

Das Wohngeldgesetz schließt mit den Schlussbestimmungen und wird durch die Wohngeldverordnung ergänzt. Dem Gesetz liegen außerdem zwei Anlagen bei: Anlage 1, die die Parameter der Wohngeldformel regelt, und Anlage 2, die die Höchstwerte für zu berücksichtigende Einkommen und Mieten beinhaltet.

Was ist Wohngeld?

Wer in eine Notsituation geraten oder nicht in der Lage ist, den eigenen Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten, hat grundsätzlich einen Anspruch auf einen Zuschuss zu den Unterkunftskosten: das Wohngeld.
Die Höhe des Wohngelds wird auf der Grundlage der Haushaltsgröße und des Einkommens gegenüber den Wohnkosten berechnet. Für die Beantragung des Wohngelds sind verschiedene Unterlagen notwendig, z. B. eine Bescheinigung des Mieters, Bescheide der Bundesagentur für Arbeit, Verdienstbescheinigungen oder Schulbescheinigungen.

Ein abgelehnter Wohngeldbescheid ist ein guter Grund, einen Anwalt für Sozialrecht aufzusuchen. Er kann überprüfen, ob der Bescheid zu Recht abgelehnt wurde, denn nicht immer ist eine Ablehnung auch gerechtfertigt.