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Rechtsanwalt Ausbildung: Ihr Anwalt für kompetente Rechtsberatung

In der Berufsausbildung (im Handwerk: Lehre) sollen dem Auszubildenden fachliche und berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden und er dabei auch die erforderliche Berufserfahrung sammeln. In Deutschland ist das Ausbildungssystem überwiegend dual ausgestaltet und die Ausbildung auf Ausbildungsbetrieb und Berufsschule übertragen. Neben der Ausbildung im Betrieb muss der Auszubildende am zugehörigen Berufsschulunterricht teilnehmen, meist an einem Tag in der Woche oder aber als Blockunterricht. Die Absolvierung einer Berufsausbildung in Teilzeit ist seit 2005 ebenfalls möglich. Für bestimmte Berufe erfolgt die Ausbildung an gesonderten Berufsfachschulen, wie zum Beispiel bei Heilberufen (Altenpfleger, Diätassitent, Ergotherapeut, Hebamme u.a.) oder Berufen aus dem Bereich der Hauswirtschaft, Fortswirtschaft oder auch dem technischen und kaufmännischem Bereich.

Gesetzliche Grundlage für die berufliche Ausbildung ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und für handwerkliche Berufe auch die Handwerksordnung, wo Ablauf und Dauer der Ausbildung, zu vermittelnden Fachkenntnisse und beruflichen Qualifikationen und andere Voraussetzungen rund um die Berufsausbildung geregelt sind. Beispiel: Gemäß § 16 BBiG muss das Ausbildungszeugnis vom Ausbildenden unterschrieben werden. Sofern der Ausbildende (z. B. Der Geschäftsführer einer GmbH) nicht selbst ausgebildet hat, muss auch der Ausbilder bzw. die Ausbilderin (z.B. der Meister) das Zeugnis unterschreiben. Pflichtangaben für ein Berufsausbildungszeugnis sind: Art, Dauer und Ziel der Ausbildung, erworbene berufliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten des Auszubildenden.

Die Inhalte der jeweiligen Berufsausbildung sind wiederum auf Länderebene in den entsprechenden Veorordnungen geregelt, z.B. Bayerische Schulordnung für die Berufsfachschulen für Hauswirtschaft, für Kinderpflege und für Sozialpflege (Berufsfachschulordnung Hauswirtschaft, Kinderpflege und Sozialpflege – BFSOHwKiSo).

Im Arbeitsrecht gelten für Ausbildende zahlreiche Sondervorschriften, mit denen letztlich dem Verbot von Kinderarbeit und der eingeschränkten Leistungsfähigkeit aufgrund des häufig jugendlichen Alters der Auszubildenden Rechnung getragen werden soll. Zentrales Schutzgesetz ist das sogenannte Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG), das Vorschriften von Gesundheitscheck, über beschränkte Arbeitszeiten und Verbot gefährlicher Tätigkeiten, Ausgestaltung der Betriebsstätte bis hin zu Urlaubstagen und Freizeit für Berufsschule und Prüfungen enthält, die der Arbeitgeber beachten muss. Verstöße gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz können mit einer Geldbuße bis zu 15.000 Euro und schwerwiegende Verstöße sogar mit Freiheitsentzug geahndet werden und bei wiederholten Verstößen können Gewerbeamt und Amt für Arbeitsschutz sogar gegenüber dem Arbeitnehmer ein Ausbildungs- und Beschäftigungsverbot verhängen.

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