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Rechtsanwalt Franchising: Ihr Anwalt für kompetente Rechtsberatung

Beim Franchising bzw. Konzessionsverkauf stellt der Franchisegeber dem Franchisenehmer gegen Zahlung einer Eintrittsgebühr und laufender Franchise-Gebühren das Geschäftskonzept sowie das Nutzungsrecht an z. B. der bereits etablierten Marke zur Verfügung. Darüber hinaus verpflichtet er sich, den häufig unerfahrenen Franchisenehmer zu schulen, ihm regelmäßig Ware zu liefern oder ihn auch bei der Werbung zu unterstützen.

Das Franchising bietet sich bei einer Existenzgründung an. Schließlich hat Franchising mehrere entscheidende Vorteile gegenüber dem „normalen" Schritt in die Selbstständigkeit. Schließlich ist das Geschäftskonzept zumeist bereits erprobt, der Franchisegeber hat bereits Erfahrungen gesammelt, die er dem Jungunternehmer vor der Firmengründung mitteilen kann. So verringert sich das unternehmerische Risiko erheblich, der Erfolg ist beim Franchising beinahe schon „garantiert". Aus diesem Grund erhöht sich wiederum die Kreditwürdigkeit, sodass man bei der Bank leichter einen Kredit zu besseren Konditionen erhält. Da z. B. bereits die Arbeitsabläufe oder Preisangaben durch den Franchisegeber festgelegt werden, ist auch ein effizientes Arbeiten möglich. Außerdem ist die betreffende Marke bereits bei den potenziellen Kunden bekannt, sodass man sich nicht erst einen „Namen machen" muss. Ein weiterer Vorzug des Franchisings ist, dass sich in demselben Gebiet kein weiterer Franchisenehmer desselben Systems niederlassen darf. Somit hat man auch im Wettbewerb einen wichtigen Vorteil.

Ohne den Franchisevertrag läuft beim Franchising jedoch nichts. Der Vertrag ist im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) nicht ausdrücklich geregelt, enthält aber z. B. Elemente aus dem Kaufvertrag, Werkvertrag oder Lizenzvertrag. Da es viele verschiedene Formen des Franchisings (Fast-Food-Ketten, Baumarktketten etc.) gibt, muss der Franchisingvertrag somit individuell gestaltet werden.

Doch Vorsicht: Das Franchising hat auch einige Nachteile für den Gründer von einem Start-up. So kann die Franchise-Gebühr bis zu 33 Prozent des Umsatzes ausmachen. Außerdem kann es passieren, dass eine Rufschädigung durch einen anderen Franchisenehmer desselben Systems negative Auswirkungen auf das eigene Unternehmen hat. Zwar handelt der Franchisenehmer auf eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Der Franchisegeber überprüft jedoch regelmäßig, ob die von ihm verlangten Regeln auch eingehalten werden. Damit hat man als Franchisenehmer aber auch wenig unternehmerische Freiheiten und kann schlimmstenfalls keinen Einfluss auf die Geschäftsplanung des Franchisegebers nehmen.

(VOI)

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