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Rechtsanwalt Existenzgründung Rechtsanwälte | anwalt.de

Die Existenzgründung steht für den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit, die meist mit der Gründung von einem Unternehmen im Zusammenhang steht. Bevor man sich selbstständig macht, sollte man sich die wichtigen Schritte genau überlegen.

Neben einer guten Geschäftsidee und einem Businessplan, der auch für die Finanzierung bei den Kreditinstituten vorgelegt werden kann, sollte der Existenzgründer die nötigen Anmeldungen, Steuern, staatlichen Förderungen und notwendige Ausgaben im Vorfeld feststellen und ausloten. Übersteigen sie Ausgaben die Einnahmen, ist die Existenzgründung nicht rentabel.

Bei der Firmengründung ist ein besonderes Augenmerk auf die Gesellschaftsform zu legen, denn es macht unter rechtlichen Aspekten einen erheblichen Unterschied, ob man als Einzelperson und Kaufmann das Gewerbe ausübt oder sich mit mehreren zusammentut und sich nun für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, eine Limited - Ltd. - oder eine GbR, OHG oder KG entscheidet. Auch die rechtlichen Folgen im Kleinen sind vor der Unternehmensgründung zu bedenken, etwa wenn es um die Regeln im Gesellschaftsvertrag geht. Damit man später nicht mit ungewollten Folgen konfrontiert wird, ist die Einholung anwaltlichen Rats aus dem Bereich Handelsrecht und Gesellschaftsrecht zu empfehlen.

Vor der Existenzgründung sollte man auch jede notwendige Versicherung miteinkalkulieren. In persönlicher Hinsicht sind eine Krankenversicherung sowie Krankentagegeldversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung wichtig, sofern eine Einzahlungspflicht besteht. Oft ist für Existenzgründer auch eine private Rentenversicherung lohnenswert. Darüber hinaus sind für Existenzgründer Versicherungen auch in betrieblicher Hinsicht zu empfehlen, insbesondere eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Betriebshaftpflichtversicherung sowie eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Auch eine Versicherung gegen Einbruchdiebstahl und eine Feuerversicherung sind ratsam.

Auch die Steuern, die nach der Existenzgründung auf einen zukommen, sollte man nicht vergessen. Im Einkommensteuergesetz (EStG) wird zwischen Gewerbetreibenden - § 15 EStG - und Freiberuflern gemäß § 1 ESt. unterschieden. Existenzgründer die Gewerbetreibende sind, müssen Gewerbesteuer nach dem Gewerbesteuergesetz (GewStG) und Einkommensteuer bezahlen. Freiberufler sind nur einkommensteuerpflichtig. Je nachdem welche Rechtsform man für sein zu gründendes Unternehmen gewählt hat und welchen Umfang es hat, kann darüber hinaus auch Umsatzsteuer sowie Vorsteuer und Körperschaftsteuer zu zahlen sein.

(WEL)

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