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Mediation – eine andere Art der Streitbeilegung

Rechtstipp vom 04.07.2017
Rechtstipp vom 04.07.2017

Mediation ist ein freiwilliges Verfahren, in dem die Parteien ihre Konflikte selbstverantwortlich mit Hilfe eines neutralen Dritten – dem Mediator – regeln.

Das Mediationsverfahren ist ergebnisorientiert. Ziel ist die einvernehmliche Einigung als tragfähige Grundlage für zukünftige private oder geschäftliche Beziehungen oder als Basis für eine faire Auseinandersetzung.

Die Parteien bestimmen den Verfahrensverlauf im Wesentlichen mit. Durch alle Beteiligten kann dieses Verfahren auch jederzeit beendet werden.

Alle zwischenmenschlichen Konflikte können Gegenstand der Mediation sein. Besonders geeignet ist dieses Verfahren für alle Konflikte im Zusammenhang mit einer Trennung von Ehegatten bzw. Partnern und zu Trennungs-/Scheidungsfolgesachen. 

Mediation ist für alle geeignet, die einen Konflikt mit ihrem Konfliktpartner klären möchten und dabei auf selbstbestimmte Lösungen Wert legen.

Wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Mediationsverfahren ist die Bereitschaft, mit dem Konfliktpartner ins Gespräch zu kommen.

Mediationsverfahren können wesentlich kostengünstiger als langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen mit ungewissem Ausgang sein. Die Kosten ergeben sich aus der Art des jeweiligen Konfliktfalls und der aufgewendeten Zeit zur Lösung des Falls. In der Regel werden Stundensätze vereinbart, diese betragen mindestens 60,00 €/h. Die Höhe der Vergütung ist dabei abhängig vom Einsatzbereich und den individuellen Vereinbarungen. Die Sätze werden vor Beginn der Mediation zwischen Mediator(-in) und Mediand(-innen) vereinbart.


Rechtstipp aus den Rechtsgebieten Erbrecht, Familienrecht, Mediation, Zivilrecht

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