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Mediation und Konfliktmanagement in den Medien

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Die Medienwirtschaft steht aktuell unter einem enormen Leistungsdruck. 

Die Digitalisierung hat den Markt grundlegend verändert. Von den Produktionsfirmen wird verlangt, dass sie schnell arbeiten. Zudem möchten die Auftraggeber, dass die Produkte qualitativ hochwertig sind. Kommt es bei einer Produktion zu Unstimmigkeiten, kann dies schnell zu großen Problemen führen. 

Konflikte sind dann vorprogrammiert. Am Ende geraten wertvolle Produktionen in Gefahr. Bevor es zu einer Eskalation kommt, sollte gehandelt werden.

Beispiele für Konflikte in Medien:

  • Streit im Rahmen einer Auftragsproduktion
  • Probleme zwischen Vertrieb und Produktion
  • Meinungsverschiedenheit zwischen Moderatoren und Sendern
  • Konflikte von Künstlern und Kreativen untereinander
  • Dispute zwischen Verlagen und Autoren
  • Auseinandersetzungen zwischen der Plattenfirma und den Musikern

Mediation besser als Klage

Erfahrungsgemäß bieten rechtliche Schritte keine Hilfe, wenn es zum Konflikt in den Medien kommt. 

Warum ist das so? 

Bei Medienproduktionen sind in der Regel viele Menschen beteiligt: 

Kreative, Mediengestalter, Regisseure, Kameraleute, Fotografen und natürlich die Auftraggeber. 

Wenn es hier zu einem gerichtlichen Verfahren kommt, kann dies Jahre dauern, bis irgendein schlechter Kompromiss gefunden wird. Das wird teuer. 

In den seltensten Fällen kommt es zu einem Urteil, da sich der Sachverhalt meist nicht rekapitulieren lässt. Am Ende gibt es nur Verlierer.

Das alles muss nicht sein!

Die Medienbranche ist kreativ. Diese Kreativität kann genutzt werden, um eine Lösung eines Konflikts herbeizuführen.

  • Welche Interessen werden verfolgt? 
  • Wo liegt der eigentliche Konflikt? 
  • Welche Lösung kann herbeigeführt werden, die besser ist als jede Möglichkeit, die die Beteiligten bisher im Kopf hatten?

Das strukturierte Verfahren der Mediation ist prädestiniert, um die Medienbranche in solchen Konfliktfällen zu unterstützen. Es geht hier nicht um die Durchsetzung irgendwelcher Positionen und Egos. Es geht darum, die Interessen der Beteiligten zu klären. Wenn das geschafft ist, können wir kreativ werden. Das magische Theater kann eröffnet werden. Auch abstruse Lösungsvorschläge sind willkommen. Aus diesen kann sich Hervorragendes entwickeln, wenn es in die konkrete Lösungssuche und in die Umsetzung geht. Am Ende sollte der Konflikt gelöst werden. Im Mindestmaß findet jedoch eine Interessenklärung statt. 

Die Mediation macht es möglich – eine Lösung des Konflikts in den Medien.


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Mediation

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