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Rechtsanwalt Einkommensteuer Rechtsanwälte | anwalt.de

Die Einkommensteuer ist als vielleicht wichtigste Steuer im Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt. Unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind natürliche Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland. Dabei gilt das Welteinkommensprinzip, wonach diese Personen grundsätzlich auch im Ausland erzieltes Einkommen nach deutschem Einkommensteuerrecht versteuern müssen. Doppelbesteuerungsabkommen mit vielen Staaten können als Vertrag nach Völkerrecht jedoch eine abweichende Besteuerung regeln.

Einkunftsarten nach dem Einkommensteuergesetz

Der Einkommensteuer unterfallen grundsätzlich nur Gewinne bzw. Überschüsse aus den im EStG festgelegten Einkunftsarten:

  • Einkünfte aus Landwirtschaft und Forstwirtschaft
  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb
  • Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  • sonstige Einkünfte nach § 22 EStG

Nettoprinzip: Gewinneinkünfte und Überschusseinkünfte

Einkommensteuer wird nach dem Nettoprinzip erhoben, das heißt besteuert werden nicht alle Einnahmen, sondern Gewinn bei den ersten drei Einkunftsarten (Landwirtschaft, Gewerbe und Freiberufler) und Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten bei den anderen Einkunftsarten.

Der Gewinn ergibt sich regelmäßig aus der Bilanz, wobei kleinere Unterschiede zwischen der Bilanz nach Handelsrecht und der Bilanz nach Steuerrecht bestehen können. Wer als Kleinunternehmer oder Existenzgründer nicht zur Buchführung verpflichtet ist, kann den Gewinn ohne Bilanz nach § 4 Abs. 3 ESt. feststellen. Gewinn ist danach der Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben.

Weitere Abzüge und Festsetzung

Außerdem können noch Entlastungsbetrag, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Freibeträge abgezogen werden, bevor das zu versteuernde Einkommen als Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer feststeht.

Die Einkommensteuer wird regelmäßig nach der vom Steuerpflichtigen abzugebenden Steuererklärung festgesetzt. Ohne Steuererklärung kann die Behörde eine Steuerschätzung vornehmen. Der entsprechende Steuerbescheid zur Einkommensteuer kommt vom örtlich zuständigen Finanzamt.

(ADS)

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