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Rechtsanwalt Künstlersozialversicherung: Ihr Anwalt für kompetente Rechtsberatung

Die Künstlersozialversicherung ermöglicht es selbstständigen Künstlern bzw. Publizisten, in den Genuss der Vergünstigungen der gesetzlichen Sozialversicherung zu kommen. Mit der Künstlersozialversicherung - die übrigens eine Pflichtversicherung ist - erhalten die Künstler und Publizisten also Zugang zur Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Sie müssen nicht alle fällig werdenden Beiträge allein tragen, sondern lediglich - wie Arbeitnehmer - nur etwa die Hälfte. Den Rest zahlen der Staat mittels Zuschüssen und die Verwerter der künstlerischen Leistungen, z. B. ein Musikverlag oder ein Theater in Form der Künstlersozialabgabe.

Voraussetzung, um die Leistungen der Künstlersozialversicherung in Anspruch nehmen zu können, ist logischerweise, dass der Versicherungsnehmer freischaffender Künstler - z. B. Musiker oder Komponist - bzw. Publizist - z. B. Journalist oder Schriftsteller - sein muss. Dabei kann es oft zu Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen Künstler und Handwerker kommen. Die Unterscheidung erfolgt danach, ob man in den einschlägigen Fachkreisen als Künstler oder Handwerker angesehen wird. So ist etwa ein Tätowierer Handwerker und kein Künstler, auch wenn er gestalterische Leistungen erbringt. Außerdem darf die Tätigkeit kein Nebenjob sein, sondern muss dem „Broterwerb" dienen. Daher muss man auch ein Mindesteinkommen von 3900 Euro im Jahr vorweisen können. Gelegentliche Unterschreitungen dieses Betrags fallen bei der Künstlersozialversicherung aber nicht ins Gewicht. Allerdings gibt es für Berufsanfänger eine Ausnahme: In den ersten drei Jahren der Tätigkeit als Künstler bzw. Publizist darf das Einkommen die 3900 Euro-Grenze unterschreiten. Eine Firmengründung ist im Übrigen zwar zulässig, doch darf der Künstler bzw. Publizist nicht mehr als einen Arbeitnehmer haben - es sei denn, die Beschäftigung dient der Ausbildung -, da die Arbeitgeberstellung bei ihm überhandnähme und eine Schutzwürdigkeit deswegen verneint werden würde.

Bei einem Versicherungsfall ist die jeweilige Versicherung einstandspflichtig. So muss etwa die Krankenversicherung unter Umständen bei Arbeitsunfähigkeit Krankengeld zahlen.

Versicherungsnehmer bei der Künstlersozialversicherung wird man grundsätzlich auf Antrag bei der Künstlersozialkasse, die auch überprüft, ob die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind.

(VOI)

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Thema Künstlersozialversicherung

ist Bestandteil der Rechtsgebiete Sozialrecht, Sozialversicherungsrecht