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Rechtsanwalt Altersrente: Ihr Anwalt für kompetente Rechtsberatung

Die Altersrente wird von der gesetzlichen Rentenversicherung ebenso gezahlt wie die Hinterbliebenenrente und die Erwerbsminderungsrente. Der zukünftige Rentner muss sich rechtzeitig entscheiden, welche Art der Altersrente er beziehen möchte und den entsprechenden Antrag stellen. Voraussetzung für einen Anspruch auf Altersrente ist jedoch, dass der Antragsteller ein bestimmtes Alter erreicht hat sowie eine bestimmte Mindestversicherungszeit vorweisen kann.

Zu den Altersrenten zählen z. B.

  • die Regelaltersrente,
  • die Altersrente für besonders langjährige Versicherte,
  • die Altersrente für langjährig Versicherte und
  • die Altersrente für Menschen mit einer Schwerbehinderung, die etwa mit einem Schwerbehindertenausweis nachgewiesen werden muss.

Daneben gibt es auch noch die Altersrente für Frauen nach § 237a SGB VI (Sozialgesetzbuch VI) bzw. die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit gemäß § 237 SGB VI. Beide Altersrenten können aber nur noch von Versicherten beantragt werden, die vor dem 1. Januar 1952 geboren worden sind.

Während man die Regelaltersrente bereits nach fünf Jahren Versicherungszeit beantragen kann, beträgt die Wartezeit bei der Altersrente für besonders langjährige Versicherte 45 Jahre. Ferner muss der Versicherte mindestens 65 Jahre alt sein, um die Rente ohne Abschläge zu erhalten. Wer sich für diese Art der Rente entscheidet, sollte beachten, dass Zeiten, in denen der Versicherte etwa Arbeitslosengeld bzw. Hartz IV bezogen hat, nicht zur Versicherungszeit gehören. Anders dagegen bei der Altersrente für langjährig Versicherte. Das Rentenrecht regelt hier zunächst, dass die Wartezeit mindestens 35 Jahre betragen muss. Ferner bestimmt sich die Altersgrenze - also wie alt man sein muss, um die gesetzliche Rente beantragen zu können - nach dem Geburtsjahr. So darf man z. B. erst mit 67 Jahren in Rente gehen, wenn man 1964 oder später geboren wurde. Es ist aber möglich, ab 63 Jahren die Rente zu beantragen. Dann muss man aber Abschläge (höchstens 14,4 %) bei der Rente in Kauf nehmen. Bei der Altersrente für langjährig Versicherte werden aber unter anderem Zeiten aus einem Versorgungsausgleich nach einer Ehescheidung oder der Aufhebung einer Lebenspartnerschaft bzw. Anrechnungszeiten dazugezählt, in denen man ein Studium oder eine Ausbildung absolviert hat und deswegen keine Rentenversicherungsbeiträge leisten konnte.

Wer allerdings nach Erreichen der Regelaltersgrenze weiterarbeitet und keine Rente bzw. nur eine Teilrente in Anspruch nimmt, erhält einen Zuschlag von 0,5 % für jeden Monat, in dem die Rente nicht beantragt wurde.

Auch wenn man Rentner ist, muss man grundsätzlich bei der Krankenversicherung bzw. Pflegeversicherung versichert sein. Das gilt aber z. B. nicht für Beamte. Ein Beamter erhält übrigens keine Altersrente, sondern vielmehr das sog. Ruhegehalt bzw. eine Pension.

(VOI)

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Thema Altersrente

ist Bestandteil des Rechtsgebiets Sozialversicherungsrecht