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Rechtsanwalt Outsourcing Rechtsanwälte | anwalt.de

Beim Outsourcing werden bestimmte Aufträge an externe Dienstleister vergeben, wobei die zu vergebenden Aufgaben in der Regel zuvor innerhalb des Unternehmens erledigt wurden. Outsourcing wird zumeist betrieben, um die Kosten im Unternehmen zu senken oder um sich auf die Kerntätigkeit des Betriebs konzentrieren zu können. Des Weiteren erhoffen sich die Unternehmen vom Outsourcing Vorteile beim Wettbewerb. Denn der Anbieter, der sich nach dem Outsourcing um die betreffenden Aufgaben kümmert, hat in der Regel die neueste Ausrüstung und Technologie, um die Aufträge qualitativ hochwertig zu erledigen.

Es kommt z. B. häufig vor, dass ein Selbstständiger nach einer Firmengründung die Buchführung einem Steuerberater überlässt, weil ihm selbst die nötigen Kenntnisse im Steuerrecht bzw. der Buchhaltung fehlen. Oft stellt sich auch bei der Unternehmensnachfolge, einem Betriebsübergang oder im Rahmen einer Unternehmensberatung heraus, dass ein Arbeitsbereich zu hohe Kosten verursacht, die mit Outsourcing eingespart werden könnten.

Mit dem Anbieter, der den Zuschlag erhalten hat, wird ein Vertrag geschlossen, der die Rechte und Pflichten der Beteiligten festlegt. Neben den Vorteilen wie der Auslagerung der Produktionsrisiken hat das Outsourcing aber auch diverse Nachteile. So verliert das Unternehmen unter anderem die Möglichkeit, auf den Produktionsprozess und die Qualität der Leistung direkt Einfluss auszuüben. Das Unternehmen muss unter Umständen ferner mit Lieferverzögerungen oder Problemen mit dem Datenschutz bzw. Geschäftsgeheimnissen rechnen. Immerhin erhält der Anbieter tiefe Einblicke in die Unternehmensstruktur. Aber auch im Arbeitsrecht kann das Outsourcing Schwierigkeiten bereiten. So kann es z. B. passieren, dass Zeitarbeit für das Unternehmen kostengünstiger ist, was aber die Kündigung von Beschäftigten zur Folge hat. Die Mitarbeiter fürchten dann unter Umständen um ihren Job, sind demotiviert und wehren sich gegen das Outsourcing, was wiederum den Betriebsablauf stören und zu finanziellen Schäden führen kann. Außerdem geht das nötige Know-how verloren. Das kann dazu führen, dass die Abhängigkeit vom Anbieter erheblich zunimmt und ein sog. Insourcing - also die Wiedereingliederung der Aufgabe - nicht mehr so leicht möglich ist.

Übrigens: Nicht immer muss die Aufgabe an einen Dritten ausgelagert werden. So kann man sie beispielsweise auch einem Tochterunternehmen oder einem Joint Venture erteilen.

(VOI)

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Thema Outsourcing

ist Bestandteil der Rechtsgebiete Arbeitsrecht, Unternehmensrecht & Betriebsnachfolge, Wirtschaftsrecht