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Rechtsanwalt Bundesfreiwilligendienst Rechtsanwälte | anwalt.de

Der Bundesfreiwilligendienst existiert seit der Aussetzung von Wehrpflicht und Zivildienst 2011. Dabei steht Freiwilligkeit und Gemeinnützigkeit im Vordergrund. Mit Einrichtung des Bundesfreiwilligendienstes sollten zunächst vor allem frühere Zivildienststellen durch Freiwillige nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) besetzt werden. Stellen gibt es beispielsweise im Altenheim, Krankenhaus oder bei einem Pflegedienst. Auch im Kinderheim, in der Schule oder einer Einrichtung für Behinderte werden solche Freiwillige eingesetzt. Wehrdienst hingegen leistet heute der Zeitsoldat oder Berufssoldat unabhängig von den Regelungen des Bundesfreiwilligendienstes.

Voraussetzungen und Alternativen

Grundsätzlich können sich Frauen und Männer, die sich beispielsweise für Soziales, Integration, Umweltschutz oder Katastrophenschutz einsetzen wollen, für den Bundesfreiwilligendienst melden. Voraussetzung ist lediglich, dass die Schulpflicht (Vollzeitschulpflicht) bereits erfüllt wurde.

Neben dem Bundesfreiwilligendienst gibt es weitere Möglichkeiten, sich vergleichbar zu engagieren. Am bekanntesten ist wohl ein freiwilliges soziales Jahr oder ein freiwilliges ökologisches Jahr nach dem Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG). Anders als dort gibt es beim Bundesfreiwilligendienst keine Altersgrenze nach oben. Auch Rentner können sich freiwillig melden.

Dauer, Leistungen und Sozialversicherung

Der Bundesfreiwilligendienst ist regelmäßig auf 12 Monate befristet, kann aber im Einzelfall zwischen 6 und 24 Monaten dauern. Nach 5 Jahren kann erneut ein Freiwilligendienst absolviert werden. Der Dienst findet grundsätzlich ganztägig als Vollzeitbeschäftigung statt, wobei für über 27-Jährige auch eine Beschäftigung in Teilzeit möglich ist.

Der Bundesfreiwilligendienst ist kein reguläres Arbeitsverhältnis und die Freiwilligen erhalten für ihr Engagement keinen Arbeitslohn. Möglich sind aber evtl. Verpflegung, Unterkunft und in der Regel ein Taschengeld als Aufwandsentschädigung. Die Einzelheiten werden von der Einsatzstelle entschieden. Daneben können, sofern die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, Sozialleistungen wie ALG II bzw. Hartz IV oder Kindergeld bezogen werden. Zu beachten sind aber etwaige Zuverdienstgrenzen.

Für die Bundesfreiwilligen besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Sozialversicherung. Die Beiträge werden allerdings übernommen, sodass der Freiwillige nicht selbst für Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung aufkommen muss.

(ADS)

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Thema Bundesfreiwilligendienst

ist Bestandteil der Rechtsgebiete Arbeitsrecht, Verwaltungsrecht