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Das Testament

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Über den eigenen Tod denken die meisten nur ungern nach, geschweige denn darüber, was aus ihrem Hab und Gut wird.

Dabei sollte jeder der die Verteilung seines Vermögens selbst regeln will ein Testament errichten. Denn schließlich soll das Vermögen im Todes­fall an den „Richtigen“ gehen.

Ohne testamentarische Regelung greift die gesetzliche Erbfolge. Hierüber muss sich zwar vorab keine Gedanken gemacht werden, man hat aber auch keinen Einfluss auf die Verteilung.

Die gesetzliche Erbfolge sieht eine Hierarchie unter den Verwandten vor.

An erster Stelle stehen Kinder, Enkel oder Urenkel, dann folgen Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen.

Im Falle eines kinderlosen Erblassers können sehr schnell viele Personen zu einer Erbengemeinschaft vereint werden. Aufgrund der damit einhergehenden Problemkreise und lauernden Streitigkeiten wollen viele einen derartigen Zustand vermeiden.

Durch ein notarielles oder selbst verfasstes Testament kann von der gesetzlichen Erbfolge abgewichen werden. Auch besteht die Möglichkeit „ungeliebte“ Verwandte zu enterben. Diesen Personen verbleibt dann nur das Anrecht auf einen Pflichtteil.

In einem Testament oder letztwilligen Verfügung erklärt eine Person ihren letzten Willen für den eigenen Todesfall.

Es besteht grundsätzlich Testierfreiheit.

Das Testament kann somit eine oder mehrere Anordnungen oder letztwillige Verfügungen enthalten, z.B. Erbeinsetzungen, Erbaufteilungen, Vermächtnisse oder die Anordnung der Testamentsvollstreckung.

Das Testament ist in einer bestimmten Art und Weise zu errichten. Diese formellen Voraussetzungen müssen zwingend eingehalten werden, da andernfalls die Wirksamkeit des angedachten Testaments in Frage steht, bzw. nicht gegeben ist.

Das deutsche Erbrecht kennt grundsätzlich die Form eines notariellen Testaments und des handschriftlichen Testaments. In bestimmten Ausnahmesituationen sind auch Nottestamente zulässig.

Ein handschriftliches, auch privates Testament genannt, schreiben Sie zwingend selbst. Sie müssen es handschriftlich und lesbar verfassen, mit der Orts- und Datumsangabe sowie mit einer eindeutigen Überschrift versehen und am Ende mit Ihrem vollen Namen unterschreiben, damit Ihr Testament gültig ist.

Aber auch hinsichtlich des Inhalts sind einige Hürden, insbesondere eine klare Ausformulierung des Willens unter Verwendung der richtigen Begriffe (Erbe, Vermächtnis, Testamentsvollstrecker etc.), zu nehmen.

Um ein wirksames Testament zu errichten und vor allem Rechtssicherheit zu haben raten wir Ihnen daher ausdrücklich an, sich mit einem Rechtsanwalt zu beraten.

Gerne sind wir für Sie bereit gemeinsam mit Ihnen ein auf Sie individuell angepasstes Testament zu entwerfen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.


Meyerhuber Rechtsanwälte

Telefon: 0981/972123-91

E-Mail: flohr@meyerhuber.de

www.meyerhuber.de


Rechtstipp aus dem Rechtsgebiet Erbrecht

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