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Unterhalt – alles zu Voraussetzungen, Berechnung, Höhe und Dauer.

Sind Sie unsicher, ob Sie Unterhalt zahlen müssen oder Ihnen Unterhaltszahlungen zustehen? Keine Sorge, wir helfen Ihnen und beantworten die wichtigsten Fragen zum Thema Unterhalt, damit Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen!

Die wichtigsten Fakten

  • Es gibt verschiedene Arten von Unterhalt.
  • Je nachdem, wer Unterhaltsberechtigter ist, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.
  • Auch die Berechnung, Höhe und Dauer des Unterhalts variiert je nach Unterhaltsform.
  • In jedem Fall muss dem Zahlenden ein gewisser Selbstbehalt zur Deckung des eigenen Lebensbedarfs verbleiben.
  • Die Unterhaltsklage ist im Regelfall beim Familiengericht (Amtsgericht) möglich. Hier herrscht Anwaltszwang, das bedeutet, Sie müssen sich einen Rechtsanwalt nehmen.

So gehen Sie vor

  1. Prüfen Sie, ob alle Voraussetzungen für den Unterhaltsanspruch erfüllt sind.
  2. Voraussetzung ist, dass der Unterhaltsempfänger sich selbst nicht finanzieren kann und der Unterhaltspflichtige leistungsfähig ist.
  3. Bleiben Unterhaltszahlungen aus, können Sie diese gerichtlich einklagen.
  4. Gegen unberechtigte Unterhaltsforderung können Sie sich mithilfe eines Rechtsanwalts für Familienrecht wehren.
  5. Nutzen Sie unseren Rechtshelfer! Wir vermitteln Ihnen den besten Anwalt für Ihre Unterhaltsangelegenheiten!

Kindesunterhalt 2020: so viel bekommen Kinder

Wer hat Anspruch?

Kinder haben einen Unterhaltsanspruch gegenüber ihren Eltern. Bei getrennt lebenden Eltern erfüllt der Elternteil, bei dem das Kind wohnt, seine Unterhaltspflicht durch die Betreuung (sog. Betreuungsunterhalt). Der andere Elternteil muss Unterhaltszahlungen leisten (sog. Barunterhalt).

Voraussetzungen

Kindesunterhalt muss immer dann gezahlt werden, wenn die Eltern nicht zusammenleben. Für minderjährige Kinder sind keine weiteren Voraussetzungen nötig. Volljährige Kinder müssen sich noch in der Erstausbildung befinden, um Kindesunterhalt zu bekommen. Der Anspruch endet mit dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, also z. B. nach Abschluss des Erststudiums oder einer Berufsausbildung.

Höhe & Berechnung

Wie hoch der Kindesunterhalt ausfällt, hängt vor allem vom Alter des Kindes und vom Einkommen des Unterhaltspflichtigen ab. Die genaue Summe wird in der Regel anhand der sogenannten Düsseldorfer Tabelle berechnet. Die Unterhaltstabelle wird vom Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegeben und regelmäßig aktualisiert – zuletzt zum 1. Januar 2020.

Dauer

Der Unterhalt muss immer mindestens bis zum 18. Geburtstag gezahlt werden. Darüber hinaus müssen unterhaltspflichtige Elternteile bis Erreichen der ersten Berufsqualifikation Unterhalt leisten.

Ehegattenunterhalt: vor und nach der Scheidung

Achtung beim Ehegattenunterhalt!​

„Den“ Ehegattenunterhalt gibt es so nicht. Beim Ehegattenunterhalt handelt es sich vielmehr um einen Oberbegriff, der sowohl den Trennungsunterhalt als auch den nachehelichen Unterhalt beinhaltet:

Trennungsunterhalt: Unterhalt im Trennungsjahr

Wer hat Anspruch?

Während der Trennungszeit sind Ehepaare weiterhin finanziell füreinander verantwortlich. Wer kein eigenes oder ein geringeres Einkommen hat, kann einen Anspruch auf Trennungsunterhalt geltend machen.

Wichtig zu wissen: Der Trennungsunterhalt kann nicht durch einen Ehevertrag oder eine Scheidungsfolgenvereinbarung ausgeschlossen werden. Man bekommt ihn aber auch nicht automatisch, sondern muss ihn beantragen.

Voraussetzungen

Trennungsunterhalt kommt nur in Betracht, wenn die Ehepartner tatsächlich getrennt leben. Das bedeutet auch, dass sie noch nicht geschieden sein dürfen. Außerdem muss derjenige, der Unterhalt fordert, bedürftig sein und der andere leistungsfähig.

Höhe & Berechnung

Die Berechnung des Trennungsunterhalts erfolgt in der Regel ebenfalls nach der Düsseldorfer Tabelle. Hat nur ein Ehepartner ein Einkommen, kommt meist die sogenannte „3/7–4/7“-Regelung zur Anwendung: Der Erwerbstätige erhält einen Erwerbstätigenbonus und darf 4/7 des Einkommens behalten. Die restlichen 3/7 sind als Trennungsunterhalt an den anderen zu zahlen.

Sind beide erwerbstätig, wird aus dem jährlichen Gesamteinkommen beider Ehegatten ein Monatsdurchschnitt errechnet. Davon steht jedem die Hälfte zu. Wer mehr verdient, muss die Hälfte der Differenz als Trennungsunterhalt an den anderen zahlen.

Dauer

Der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht vom Trennungsdatum bis zum Datum der rechtskräftigen Scheidung, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind. Im Falle einer Versöhnung endet der Anspruch, sobald die Ehegatten wieder dauerhaft zusammenleben.

Nachehelicher Unterhalt: nur in Ausnahmefällen

Wer hat Anspruch?

Der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt kommt ab dem Tag der rechtskräftigen Scheidung in Betracht. Er ist jedoch an strenge Voraussetzungen gebunden, da nach der Scheidung beide Ex-Ehegatten in der Pflicht sind, für ihren eigenen Unterhalt zu sorgen.

Voraussetzungen

Möglich ist ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt, wenn der betroffene Ex-Ehegatte:

  • ein gemeinsames Kind unter drei Jahren betreut (=Betreuungsunterhalt);
  • aus Altersgründen nicht arbeiten kann;
  • aufgrund von Krankheit oder Gebrechen nicht arbeiten kann;
  • ohne eigenes Verschulden keine Arbeit findet;
  • den Lebensunterhalt vom eigenen Einkommen nicht bestreiten kann;
  • aufgrund ehebedingter Nachteile eine Ausbildung, Fortbildung oder Umschulung finanzieren muss;
  • sonstige Billigkeitsgründe erfüllt;

Höhe & Berechnung

Der nacheheliche Unterhalt wird immer im Einzelfall berechnet. Relevant ist insbesondere das Einkommen der beiden Ex-Ehepartner.

Dauer

Es gibt keine festgelegte Maximaldauer für den Bezug von nachehelichem Unterhalt. Es gilt: Ein Anspruch ist so lange möglich, wie Bedürftigkeit besteht und die Voraussetzungen erfüllt sind.

Betreuungsunterhalt: Unterstützung für Alleinerziehende

Wer hat Anspruch?

Der Betreuungsunterhalt steht alleinerziehenden Elternteilen nach der Trennung bzw. Scheidung zu. Wichtig zu wissen: Eine Ehescheidung ist nicht unbedingt notwendig – Betreuungsunterhalt steht auch getrennten Alleinerziehenden zu, die vorher nicht mit dem anderen Elternteil verheiratet waren.

Voraussetzungen

Voraussetzung für den Bezug von Betreuungsunterhalt ist, dass der Unterhaltsberechtigte mindestens ein Kind unter drei Jahren betreut und deshalb nicht voll erwerbstätig sein kann.

Höhe & Berechnung

Die Berechnung des Betreuungsunterhalts erfolgt wie beim Trennungsunterhalt nach der 3/7-Methode. Maßgeblich ist die Differenz der Einkommen des betreuenden Elternteils und des Unterhaltspflichtigen.

Dauer

Der Betreuungsunterhalt ist in der Regel bis zum dritten Geburtstag des Kindes begrenzt. Unter Umständen kann der Anspruch aus Billigkeitsgründen oder kindbezogenen Gründen verlängert werden.

Elternunterhalt: wann Kinder in der Pflicht sind

Wer hat Anspruch?

Eltern, die im Alter ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst bestreiten können, haben einen Anspruch auf Elternunterhalt. Der Anspruch gilt nur gegenüber den eigenen Kindern, nicht gegenüber den Schwiegerkindern.

Voraussetzungen

Bevor Kinder für ihre Eltern Unterhalt zahlen müssen, muss zunächst das gesamte Vermögen der Eltern aufgebraucht sein. Etwaiges Einkommen (z. B. Renten) der Eltern werden ebenfalls angerechnet. Die Kinder müssen außerdem leistungsfähig sein, sonst können sie von der Unterhaltspflicht befreit werden. Nicht zahlen müssen Kinder außerdem, wenn die Eltern schwere Verfehlungen ihnen gegenüber begangen haben.

Höhe & Berechnung

Die Höhe des Elternunterhalts hängt von der Leistungsfähigkeit der Kinder ab. Diesen steht ein monatlicher Selbstbehalt von 1800 Euro zu. Erst darüber müssen sie Elternunterhalt leisten. Ab 2020 gilt eine neue Regelung: Dann sind Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von mehr als 100.000 Euro in der Pflicht.

Dauer

Eine festgelegte Höchstdauer gibt es beim Elternunterhalt nicht. Es gilt: Ein Anspruch ist grundsätzlich so lange möglich, wie die Eltern bedürftig und die Kinder leistungsfähig sind.

Familienunterhalt: gegenseitige Verantwortung in guten Zeiten

Wer hat Anspruch?

Während der Ehe sind Ehegatten untereinander zum Unterhalt verpflichtet. Arbeitet ein Ehepartner nicht, erfüllt er oder sie die Pflicht in der Regel durch Haushaltsführung und Kinderbetreuung. Der andere muss mit seiner Arbeit die Familie angemessen unterhalten. Zum Familienunterhalt gehört in dem Fall insbesondere das Haushaltsgeld. Auch ein Taschengeld für den nicht erwerbstätigen Ehegatten fällt darunter.

Voraussetzungen

Der Anspruch auf Familienunterhalt besteht nur während der intakten Ehe. Voraussetzung ist, dass die Ehepartner zusammenleben. Leben sie getrennt, kommt Trennungsunterhalt infrage, jedoch kein Familienunterhalt.

Höhe & Berechnung

Die Höhe des Unterhaltsanspruchs bemisst sich nach den Lebensverhältnissen der Familie. Er richtet sich danach, welche Kosten für Haushalt und den persönlichen Bedarf der Familienmitglieder anfallen.

Dauer

Der Anspruch auf Familienunterhalt besteht so lange, wie die Ehe intakt ist. Er beginnt also mit dem Tag der Hochzeit und endet ggf. an dem Tag, ab dem die Ehegatten nicht mehr zusammenleben.

Geld reicht nicht für alle aus?

Mehrere Personen haben Anspruch auf Unterhalt – wer bekommt den Unterhalt?

Häufig ist ein Unterhaltspflichtiger mehreren Personen Unterhalt schuldig. In den wenigsten Fällen reicht das Einkommen jedoch aus, um alle Unterhaltszahlungen leisten zu können. Dann spricht man von einem Mangelfall.

Dafür sieht das Gesetz in § 1609 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) eine Rangfolge vor. Damit der Unterhaltspflichtige mit den Unterhaltszahlungen seinen Selbstbehalt nicht unterschreitet, werden zunächst höherrangige Unterhaltsansprüche erfüllt. Ist dann noch Geld übrig, erhält der nächstrangig Unterhaltsberechtigte seinen Anspruch usw.

Die Rangfolge sieht wie folgt aus:

  1. Kinder: minderjährige und privilegierte volljährige Kinder (Kindesunterhalt) à Dazu gehören alle leiblichen Kinder, egal ob ehelich oder unehelich, ob aus erster oder zweiter Ehe, sowie adoptierte Kinder.
  2. Elternteile minderjähriger Kinder: getrennt lebende oder geschiedene Elternteile minderjähriger Kinder, die wegen der Betreuung des Kindes unterhaltsberechtigt sind oder im Scheidungsfall wären (Betreuungsunterhalt)
  3. getrennte Ehegatten: Ehegatten, die nicht zu 2. zählen (Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt)
  4. weitere Kinder: Kinder, die nicht zu 1. zählen (Kindesunterhalt) à Dazu gehören minderjährige verheiratete Kinder, volljährige Kinder in Ausbildung oder Studium, erwerbsfähige Kinder ohne Beschäftigung und Kinder, die wegen einer Behinderung eingeschränkt erwerbsunfähig sind.
  5. Enkelkinder und Urenkelkinder
  6. Eltern (Elternunterhalt)
  7. Großeltern, Urgroßeltern und weitere Verwandte aufsteigender Linie

Unterhaltszahlungen bleiben aus – was tun?

Leistet der Unterhaltspflichtige keine Zahlungen, können Sie Ihren Unterhaltsanspruch gerichtlich einklagen. Zuständig ist das Familiengericht. Wichtig zu wissen: Vor dem Familiengericht herrscht Anwaltszwang! Sie müssen Ihren Anspruch also mithilfe eines Rechtsanwalts geltend machen.

Unterhaltsberechtigte haben in dem Fall einen Auskunftsanspruch. Der Zahlungspflichtige kann nicht einfach behaupten, nicht genügend Geld zur Zahlung des Unterhalts zu haben, sondern muss seine Einkommenssituation offenlegen.

Unterhalt für das Kind wird nicht gezahlt?

Beim Kindesunterhalt gibt es noch eine andere Möglichkeit, an sein Geld zu kommen. Betroffene können beim Jugendamt einen Unterhaltsvorschuss beantragen. Dieser beträgt nach aktuellem Stand vom 1. Januar 2020:

KindesalterMonatlicher Unterhaltsvorschuss
0–5 Jahre165 Euro
6–11 Jahre220 Euro
12–17 Jahre293 Euro

Auf Unterhalt verzichten – geht das?

Ein Unterhaltsverzicht ist nicht immer möglich:

Kindesunterhalt: Beim Kindesunterhalt ist ein Verzicht gänzlich ausgeschlossen. Der Anspruch steht dem Kind zu und nicht dem Elternteil, das den Unterhalt für das Kind erhält. Der Elternteil kann nicht im Namen des Kindes auf den Unterhalt verzichten.

Trennungsunterhalt: Auch ein Ausschluss von Trennungsunterhalt ist nicht möglich. Ist eine solche Regelung im Ehevertrag oder einer Scheidungsfolgenvereinbarung enthalten, ist sie unwirksam. Wichtig zu wissen: Die tatsächliche Zahlung des Unterhalts muss beantragt werden. Macht ein Ehegatte seinen Anspruch auf Trennungsunterhalt nicht aktiv geltend, erhält er keine Unterhaltszahlungen.

Nachehelicher Unterhalt: Ein Verzicht auf nachehelichen Unterhalt ist gemäß § 1585c BGB möglich. Wichtig: Nur wenn Sie den Verzicht schriftlich vereinbaren, können Sie eine solche Regelung auch nachweisen!

Elternunterhalt: Grundsätzlich ist ein Verzicht hier zwar möglich. Es ist aber nicht erlaubt, individuelle Regelungen zu treffen, die zulasten der öffentlichen Hand gehen. Elternunterhalt darf also nicht ausgeschlossen werden, wenn dadurch das Sozialamt in die Zahlungspflicht kommen würde, obwohl das Kind leistungsfähig ist.

Kann man Unterhalt von der Steuer absetzen?

Unterhaltszahlungen kann man in der Regel von der Steuer absetzen. Voraussetzung ist, dass der Unterhalt auch tatsächlich geleistet wird. Möglich ist die steuerliche Abzugsfähigkeit beim Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Elternunterhalt und Betreuungsunterhalt.

Beim Kindesunterhalt gilt: Er kann nur von der Steuer abgesetzt werden, wenn der Unterhaltspflichtige weder Kindergeld für das Kind erhält noch den steuerlichen Kinderfreibetrag nutzt.

Unterhalt kann als Sonderausgabe (max. 13.805 Euro im Jahr) oder als außergewöhnliche Belastung (2019 max. 9168 Euro; 2020 max. 9408 Euro) von der Steuer abgesetzt werden.

Rechtsmythos Unterhalt: Die 7 größten Irrtümer über Unterhalt

1. Kindesunterhalt nur bis 18?

Falsch! Kinder haben bis zum Abschluss der ersten berufsqualifizierenden Ausbildung einen Unterhaltsanspruch.

2. Nachehelicher Unterhalt maximal drei Jahre?

Irrtum! Es gibt keine festgelegte Maximaldauer für nachehelichen Unterhalt. Es gilt: Ein Unterhaltsanspruch kommt so lange infrage, wie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

3. Kein Unterhaltsanspruch für unverheiratete Elternteile?

Nicht ganz! Unverheiratete Ex-Partner haben zwar keinen Anspruch auf Ehegattenunterhalt – also Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt. Gibt es aus der Beziehung jedoch ein minderjähriges Kind unter drei Jahren, hat der betreuende Elternteil einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt.

4. Kein Unterhalt bei neuem Partner?

Doch! Lebt der unterhaltsberechtigte Ex-Partner bereits in einer neuen Beziehung, hat er dennoch Anspruch auf Ehegattenunterhalt, auch wenn der neue Partner ausreichend Geld verdient.

5. Unterhalt kann rückwirkend eingefordert werden?

Nicht immer! Unterhalt kann rückwirkend nur eingefordert werden, wenn der Unterhaltspflichtige vorher ausdrücklich zur Zahlung aufgefordert wurde.

6. Arbeitslose müssen keinen Unterhalt zahlen?

Fehlanzeige! Absichtlich arbeitslos werden, um keinen Unterhalt zahlen zu müssen, funktioniert nicht. Kommt das raus, wird der Betroffene so behandelt, als verdiene er immer noch sein ursprüngliches Gehalt, und muss weiter Unterhalt leisten.

7. Unterhalt ist steuerfrei?

Nein! Wer Unterhaltszahlungen erhält, muss diese als Einkommen versteuern. Derjenige, der den Unterhalt zahlt, kann den Unterhaltsberechtigten sogar gerichtlich dazu zwingen. Hintergrund ist: Der Unterhaltspflichtige kann die Zahlungen selbst nur von der Steuer absetzen, wenn der Berechtigte die Leistungen versteuert.

Rechtstipps zu "Unterhalt"