4.705 Anwälte für Lebensgemeinschaft | Seite 197

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Rechtsanwältin Sabine Krenek-Miketta
Bürogemeinschaft der Fachanwälte für Familien- und Erbrecht, Am Mühlenberg 2-14, 51465 Bergisch Gladbach 6683.2704859585 km
Fachanwältin Familienrecht • Verkehrsrecht • Schadensersatzrecht & Schmerzensgeldrecht • Unterhaltsrecht • Allgemeines Vertragsrecht
Online-Rechtsberatung
Beratung und Vertretung bei rechtlichen Fragen im Bereich Lebensgemeinschaft bietet Frau Rechtsanwältin Sabine Krenek-Miketta

Rechtstipps von Anwälten zum Thema Lebensgemeinschaft

Fragen und Antworten

  • Lebensgemeinschaft: Was kann ein Anwalt für mich tun?
    Streitigkeiten in Zusammenhang mit Lebensgemeinschaft sind leider keine Seltenheit und oftmals führen Gespräche mit der gegnerischen Seite zu keiner praktikablen Lösung. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sich an einen in diesem Bereich erfahrenen Anwalt zu wenden. Er überprüft sämtliche Schreiben, unterstützt Sie bei der Erstellung rechtssicherer Dokumente und übernimmt die Kommunikation mit der gegnerischen Partei. Außerdem ist ein Anwalt mit sämtlichen Fristen bestens vertraut, wenn es darum geht, eine Stellungnahme fristgerecht abzugeben oder die Widerspruchsfrist einzuhalten. Ist keine außergerichtliche Lösung möglich, so vertritt er Ihre Ansprüche mit Nachdruck vor dem zuständigen Gericht.
  • Lebensgemeinschaft: Wann sollte ich einen Rechtsanwalt um Rat bitten?
    Das Thema Lebensgemeinschaft umfasst zahlreiche rechtliche Vorschriften, mit denen man im alltäglichen Leben selten in Berührung kommt. Insbesondere wenn Sie unsicher sind, welche Rechte und Pflichten Ihnen zustehen, wann Sie Einspruch gegen eine Entscheidung erheben sollten oder ob es sich lohnt, gerichtlich vorzugehen, sollten Sie sich so früh wie möglich an einen Anwalt wenden. Außerdem lohnt sich immer der Gang zum Anwalt, wenn es darum geht, Dokumente auf Fehler zu überprüfen oder neue rechtssicher zu erstellen. Ein Rechtsanwalt beantwortet alle Fragen zum Thema Lebensgemeinschaft und erarbeitet gemeinsam mit Ihnen sinnvolle und nachhaltige Lösungen.
  • Was tun, wenn ich den Anwalt nicht bezahlen kann?
    Wenn Sie nur wenig Geld haben, können Sie bereits anwaltlichen Rat mit einer Zuzahlung von 15 Euro erhalten, wenn Sie einen Beratungsschein vorlegen können. Ihr Anwalt erhält 15 Euro und rechnet dann mit dem Beratungsschein seine Gebühren mit der Staatskasse ab. Den Beratungsschein können Sie bei dem zuständigen Amtsgericht beantragen, in dessen Bezirk Ihr Wohnsitz liegt. Bei Unklarheiten sollten Sie sich an Ihre Gemeinde oder ein Gericht in der Region wenden und nachfragen.
  • Was kostet ein Anwalt?
    Die Höhe der Gebühren, die Ihr Anwalt für die Beratung und Vertretung verlangen darf, ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Die Grundlage der Gebühren ist dabei in den meisten Fällen der Streitwert des Verfahrens, auch Gegenstandswert genannt. Abhängig davon, ob Ihr Anwalt Sie gerichtlich oder außergerichtlich vertritt, können ebenfalls unterschiedliche Gebühren fällig werden.

    Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich mit Ihrem Anwalt auf eine pauschale Vergütung (wie etwa einen Stundenlohn oder einen Pauschalbetrag) zu einigen. Diese darf jedoch nur in außergerichtlichen Verfahren die gesetzlichen Anwaltsgebühren unterschreiten. Vorsicht: War das Honorar höher als die gesetzlichen Kosten und kommt es zu einem Gerichtsverfahren, bei dem die Gegenseite verliert, muss diese nur die gesetzlichen Kosten übernehmen, der jeweilige Mandant den Rest.

Bei der Lebensgemeinschaft ist zu unterscheiden zwischen der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, der Ehe und der eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Heutzutage leben immer mehr Menschen in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Hierbei leben Personen nicht nur als Wohngemeinschaft unter einem Dach, sondern in einer dauerhaften intimen Beziehung, in der die Lebensgefährten füreinander einstehen wollen. Eine nichteheliche Lebensgemeinschaft ist zwischen heterosexuellen und homosexuellen Paaren möglich. Da zwischen den Lebensgefährten aber kein Vertrag - nämlich die Ehe - geschlossen wurde, kann eine Trennung relativ schnell vollzogen werden. Probleme können aber auftauchen, wenn das Paar z. B. gemeinsam Immobilien oder Hausrat erworben hat und diese Vermögenswerte nun aufgeteilt werden müssen. Denn es besteht Gütertrennung. Das bedeutet, die Lebensgefährten bilden eine Bruchteilsgemeinschaft, wonach jedem an gemeinsamen Vermögensgegenständen wie z. B. dem Gemeinschaftskonto bei der Bank oder dem Auto in der Regel 50 Prozent zusteht. Zu beachten ist auch, dass die Lebensgefährten nicht Erben ihres Partners sind. Nach dem deutschen Erbrecht steht den Lebensgefährten nicht einmal ein Pflichtteil zu. Es ist aber möglich, diesen in einem Testament oder Erbvertrag als Erben einzusetzen. Sollte ein Lebensgefährte schwer erkranken und nicht mehr in der Lage sein, die finanziellen und persönlichen Angelegenheiten selbst zu klären, kann eine Vorsorgevollmacht verhindern, dass vom Gericht ein Betreuer bestellt wird.

Bei der Lebensgemeinschaft „Ehe" gemäß der §§ 1353 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) dagegen haben sich Paare unter anderem dazu verpflichtet, einander treu zu sein und gegenseitig Unterhalt zu leisten. Im Übrigen hat eine Heirat auch steuerrechtliche Vorteile. So erhöht sich der Freibetrag bei der Erbschaftsteuer erheblich. Außerdem steht einem Ehepartner - im Gegensatz zu Lebensgefährten in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft - ein Zeugnisverweigerungsrecht und nach dem Tod seines Ehegatten ein Erbrecht bzw. Pflichtteilsrecht zu. Eine Trennung bzw. Scheidung ist jedoch nicht ohne weiteres möglich. Wichtige Voraussetzung ist vielmehr, dass die Ehe gescheitert ist. Danach muss geklärt werden, wie hoch der Zugewinnausgleich, der Versorgungsausgleich, der Ehegattenunterhalt und gegebenenfalls der Kindesunterhalt ausfällt. Oft entbrennt auch Streit über das Umgangsrecht mit den gemeinsamen Kindern oder sogar mit dem Haustier. Daneben muss sich das frühere Ehepaar entscheiden, wer z. B. die bisherige Ehewohnung übernimmt, also etwa alleiniger Mieter der Räumlichkeiten wird. Wichtig bei der Ehe ist jedoch, dass sie - zumindest in Deutschland - nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden darf. Die sog. Homo-Ehe ist somit nicht möglich.

Schwule oder lesbische Paare können jedoch eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Nach den §§ 1 ff. LPartG (Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft) erklären die Partner vor einem Standesbeamten bzw. einem Notar ihren Willen, eine Lebenspartnerschaft einzugehen. Eine Lebenspartnerschaft ist der Ehe in vielerlei Hinsicht gleichgestellt. So leben z. B. auch Lebenspartner im Zweifel im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Außerdem gelten nach § 20 LPartG für Lebenspartner wie für Eheleute dieselben Vorschriften der Hinterbliebenenversorgung in der Rentenversicherung.

(VOI)

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