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Rechtsanwalt Sport Rechtsanwälte | anwalt.de

Eine gesetzliche Definition des Begriffs Sport gibt es nicht. Daher ist eine Bestimmung, wann eine Aktivität als Sport gilt, oftmals sehr schwierig. Unter den Begriff Sport fallen z. B. auch Minigolf und Schach, nicht jedoch Tischfußball.

Sport kann aber insoweit definiert werden, als es sich dabei unter anderem um eine körperliche Aktivität handelt, bei der man gewisse Spielregeln einhalten muss und die häufig mit Wettkampf und Leistung verbunden ist. Wichtig ist dabei auch, dass Komponenten wie Fairness und gegenseitige Achtung beachtet werden müssen. Foul Play ist also verboten.

Beim Sport kann grob zwischen dem Breitensport und dem Leistungssport unterschieden werden. Der Breitensport ist der Sport, den man in der Freizeit ausübt, indem man einfach durch den Park joggt, ein Fitnessstudio besucht oder die Sporthalle von einem Sportverein bzw. einem Sportverband nutzt. Hierzu muss man aber Mitglied im Verein bzw. Verband werden und regelmäßig den Mitgliedsbeitrag zahlen. Mit der Mitgliedschaft akzeptiert man im Übrigen die Regeln des Vereins bzw. des Verbandes. Hält sich ein Sportler nicht daran, könnte eine Pflichtverletzung vorliegen, die schlimmstenfalls zu seinem Ausschluss führen kann. Der Leistungssport wird häufig von Sportlern betrieben, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten, z. B. Profifußballer. Hier muss ferner das Arbeitsrecht beachtet werden. Mittlerweile üben auch immer mehr Menschen mit einer Behinderung bzw. Schwerbehinderung Sport aus, sog. Behindertensport. Im Behindertenrecht gilt dann aber: Der Sportinteressierte muss bei seiner Krankenversicherung einen entsprechenden Antrag auf das Hilfsmittel stellen, das die sportliche Aktivität erleichtert. Wer etwa im Rollstuhl sitzt, kann unter Umständen einen sog. Sportrollstuhl beantragen.

Im Sport sind aber nicht nur die jeweiligen Spielregeln zu beachten, sondern auch die für jedermann geltenden Gesetze wie etwa aus dem Strafrecht oder Zivilrecht, sog. Sportrecht. Wer also z. B. während des Trainings absichtlich einen anderen verletzt, muss nicht nur mit einem Ausschluss aus dem Verein, sondern auch mit einem Strafverfahren wegen Körperverletzung und schlimmstenfalls mit einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe rechnen. Hinzu kommt noch, dass das Opfer vor Gericht eine Klage gegen denjenigen auf Zahlung von Schadenersatz und/oder Schmerzensgeld erheben kann. Ferner ist einem Sportler der Abschluss einer Versicherung - Haftpflicht und/oder private Unfallversicherung - zu raten, die im Versicherungsfall - z. B. bei einer Sportverletzung oder einem Reitunfall mit einem Sportpferd - einstandspflichtig wird. Im Übrigen wird versucht, dem Doping im Sport entgegenzuwirken. Denn es handelt sich zweifellos um Foul-Play, wenn jemand Drogen nimmt, um seine sportlichen Leistungen gegenüber seinen Gegnern zu steigern.

Letztendlich kann man Sport nicht nur aktiv, sondern auch passiv ausüben, indem man z. B. ein Fußballspiel im Stadion oder über diverse Medien verfolgt. Doch gerade bei Fußballspielen hat sich das Phänomen entwickelt, dass Sportfans nach den Spielen aufeinander losgehen und sich prügeln. Wird ein Hooligan von der Polizei erwischt, muss er allerdings unter anderem mit einem Stadionverbot rechnen.

(VOI)

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