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Rechtsanwalt Darlehen: Ihr Anwalt für kompetente Rechtsberatung

Das Darlehen ist gesetzlich in den §§ 488 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Haben die Parteien einen Darlehensvertrag geschlossen, verpflichtet sich der Darlehensgeber dazu, dem Darlehensnehmer den vereinbarten Geldbetrag zu überlassen bzw. im Falle eines Sachdarlehens nach den §§ 607 ff. BGB das Eigentum an der betreffenden Sache zu verschaffen (anderenfalls liegt kein Sachdarlehen, sondern z. B. ein Mietvertrag oder Leihe vor). Der Darlehensnehmer dagegen muss seine Schulden nach einer im Vertrag bestimmten Frist wieder zurückerstatten bzw. beim Sachdarlehen einen Gegenstand gleicher Art, Güte und Menge übergeben. Die Parteien können ferner vereinbaren, dass der Darlehensnehmer für die Überlassung des Geldes ein Entgelt bzw. einen Zins zu zahlen hat.

In der Praxis werden die Begriffe Kredit und Darlehen als Synonyme verwendet. Tatsächlich ist aber der Kredit als Oberbegriff für die zeitweise Überlassung eines Vermögensvorteils zu sehen und umfasst daher unter anderem das Immobiliendarlehen, den Verbraucherkredit oder der Dispokredit. Von einem Darlehen spricht man im Bankrecht grundsätzlich bei einem Kredit mit langer Laufzeit (vier Jahre oder mehr) und einer höheren Kreditsumme. Wer sich also z. B. für den Bau von Immobilien oder einen Hauskauf bzw. Wohnungskauf Geld von der Bank „leihen" möchte, wird von dieser ein Darlehen gewährt bekommen. Aufgrund der hohen Summe, die ihr Kunde erhält, wird die Bank aber bei Abschluss des Darlehensvertrags Sicherheiten - etwa eine Bürgschaft, eine Grundschuld oder eine Hypothek - verlangen.

Grundsätzlich bedarf ein Darlehensvertrag keiner Form. Anderes gilt aber für das Verbraucherdarlehen nach den §§ 491 ff. BGB. Gewährt ein Unternehmer einem Verbraucher ein Darlehen, muss die Schriftform eingehalten werden, sofern bei einem Rechtsgeschäft keine strengere Form, wie die Beurkundung beim Immobilienkauf, vorgeschrieben wird, § 492 I 1 BGB. Ein Verstoß gegen diese Regel führt zu einem Formmangel und zur Nichtigkeit des Vertrags. Auch bei Sittenwidrigkeit wegen z. B. Übersicherung ist der Vertrag nichtig. Der Gläubiger der Forderung kann dann lediglich nach § 812 I 1 Alt. 1 BGB die Rückzahlung des überlassenen Geldbetrags - aber gerade keinen Zins - von seinem Schuldner verlangen. Übrigens steht diesem bei einem Verbraucherdarlehen ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB zu.

(VOI)

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